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Conversion-Optimierung und SEO – gemeinsam zum Erfolg

Eine gute Platzierung in den Suchmaschinen ist für fast alle Unternehmen besonders wichtig. Und das zu Recht: organische Besucher sind günstig, hoch interessiert und nachhaltig. Aber wie sollten Webseiten gestaltet sein, damit sie gut in Suchmaschinen gefunden werden?

Vereinfacht gesagt sind vor allem Content und interne Verlinkungen die Schlüssel zum Erfolg. Doch wie geht man bei der Gestaltung einer Webseite vor, wenn man diese Kriterien beachten möchte, ohne dabei die Conversion aus den Augen zu verlieren? Eine bloße Anhäufung von Text ist aus Usability- (und Conversion-) Sicht ebenso wenig empfehlenswert, wie ausladende, unübersichtliche Navigationsmenüs. Stehen wir also vor einem Widerspruch von SEO und Conversion-Optimierung?

Um es kurz zu machen: nein! Eine Website kann gleichzeitig für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und hinsichtlich der Conversion optimiert werden. Sie kann es nicht nur, sie sollte es auch. Eine ganzheitliche Betrachtung des Themas, bei dem sowohl SEO-, als auch Conversion-Optimierungs-Experten an einem Tisch sitzen, garantiert eine user- und suchmaschinenfreunliche Gestaltung der Webseite. Und je eher dieser Austausch stattfindet, desto mehr Zeit, Nerven und unnötige Kosten spart man sich am Ende.

Die Optimierung der Conversion-Rate ist von starker Bedeutung für den Erfolg einer Website. Denn statt teuer und aufwändig immer mehr Traffic einzukaufen, nutzt man die – durch SEO-Maßnahmen generierten – bereits bestehenden Besucherströme besser aus. Vorbehalte gegenüber Conversion-Optimierung, dass Tests das Ranking in Google beeinflussen können oder dass man keine Änderungen an den Seiten vornehmen kann, ohne die Onpage-Optimierung negativ zu beeinflussen, sind oft zu hören. Das ist jedoch zu kurz gedacht, denn Conversion-Optimierung und SEO passen sehr gut zusammen.

Testing beeinflusst das Ranking nicht

Für Google und Co. sind Tests vollkommen unsichtbar. Alle führenden Testing-Tools arbeiten mit JavaScript (AJAX), um die originalen Inhalte im Browser durch Testinhalte zu ersetzen. Da sich der HTML-Quellcode nicht ändert, wird durch Tests die Platzierung in Suchmaschinen nicht beeinflusst. Zudem unterstützt Google mit seinem Website-Optimierungstool und dem Google Conversion Professionals-Programm das Thema Conversion-Optimierung und unterstreicht quasi, dass solche JavaScript-Ersetzungen nicht als Spamming verstanden werden.

On-page-Optimierung für SEO und für bessere Conversion-Rates sind kein Widerspruch

Websites mit einer guten Conversion-Rate können auch in organischen Suchen weit oben gelistet werden. Wenn, wie es bei QUISMA der Fall ist, Conversion-Spezialisten und Fachleute für SEO zusammenarbeiten, wird bei jeder neuen Testvariante eine möglichst gute Onpage-Optimierung berücksichtigt. Außerdem sind viele SEO-relevante Änderungen an Conversion-optimierten Seiten auch gut durchzuführen, ohne die Conversion-Rate zu gefährden.

Um das Beispiel vom ausladenden Menü aus der Einleitung dazu wieder aufzugreifen: Für Usability und Conversion könnte im oberen Teil der Seite ein komprimiertes, übersichtliches Menü angebracht sein. Weiter unten auf der Seite werden dann alle Unterkategorien gelistet und verlinkt. So sorgt ein Kompromiss dafür, dass beide Ziele miteinander vereinbar sind.

Letztendlich sollte jeglicher Traffic daran gemessen werden, ob er für eine gute Conversion-Rate sorgt. Wenn aufgrund schlechter Usability die mühsam per SEO auf die Seite geholten Besucher keinen Umsatz generieren, hat sich die Suchmaschinenoptimierung nicht gelohnt. Entsprechend werden integriert denkende SEOs die Conversion-Rate im Kopf haben und die Conversion-Optimierung derart unterstützen, dass am Ende der Kunde von einem guten Ergebnis profitiert.



1 Kommentar

  1. Das ist ein wirklich schöner Artikel, der Zusammenhang von SEO und Conversion Boosting war mir in dieser Hinsicht noch nicht bewußt, vielen Dank!

    Mit herzlichen Grüßen,

    Johannes Vorwerk


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