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Google testet “comparison ads”

Google hat in den USA testweise ein neues Angebot für den Adwords-Service vorgestellt: sogenannte "comparison ads" (Vergleichsanzeigen) sollen dem User den Vergleich von mehreren relevanten Angeboten erleichtern. Ziel des neuen Anzeigenformats ist es, dem Suchenden zu einem relevanteren Ergebnis zu verhelfen, während Advertiser potentielle Kunden noch genauer ansprechen können.

Im Inside AdWords-Blog von Google werden die comparison ads anhand des Beispiels "mortgage" (Hypothek) erklärt. Bei diesem Suchbegriff wisse die Suchmaschine nicht, ob der User auf der Suche nach einer neuen Finanzierung für den Hausbau sei oder ob es um eine Refinanzierung gehe. Unklar wäre außerdem, ob nach einer fixen Rate oder nach anpassbaren Konditionen gesucht werde.

Abhilfe schafft hier die neue Form der AdWords-Anzeige, bei welcher der User in der Anzeige selbst anklicken kann, ob er ein Haus kaufen möchte oder nach einer Refinanzierung sucht und schon auf den ersten Blick die Angebote von drei verschiedenen Anbietern sieht:



Finanzierung oder Refinanzierung?

Finanzierung oder Refinanzierung?

Klickt man auf die Anzeige, so wird man auf eine Landingpage weitergeleitet, auf der detaillierte bezahlte Einträge von verschiedenen Anbietern gelistet werden. Man hat nun die Möglichkeit, seine Suche anhand verschiedener Parameter weiter zu verfeinern oder direkt mit einem der Anbieter Kontakt aufzunehmen (schriftlich oder, wie in den USA auch möglich, telefonisch).


Zahlreiche Verfeinerungsmöglichkeiten

Zahlreiche Verfeinerungsmöglichkeiten

Google selbst sieht drei Highlights, welche dem User das Leben durch comparison ads leichter machen:

  • Geschwindigkeit: zielenaue Angebote werden in Blitzgeschwindigkeit angezeigt, das lästige Ausfüllen von umfangreichen Formularen wird auf das Wesentliche verkürzt
  • Transparenz: es werden ausschließlich echte Angebote angezeigt, keine Lockangebote. Die Darstellung der einzelnen Angebote geschieht darüber hinaus einheitlich, was das Vergleichen erleichtert
  • Privatsphäre: dem Werbetreibenden werden keine privaten Informationen übermittelt (Telefonnummer), es sei denn, dies wird vom Interessenten ausdrücklich erwünscht

Derzeit werden comparison ads nur in ausgewählten US-Bundesstaaten eingeblendet, und auch die Anzahl der Werbetreibenden ist in der Testphase limitiert. Nach und nach soll das Angebot ausgeweitet werden; sobald der Service auch hierzulande buchbar ist, erfahren es die Kunden von #QUISMA mit als erste.

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