• deutsch
  • english

Affiliate-Marketing im B2B-Bereich – ja, wo bleiben sie denn?

Affiliate-Marketing ist ein seit Jahren erfolgreicher und unverzichtbarer Kanal im Online-Werbemix, zumindest was das Geschäft mit dem Konsumenten angeht. Aber wie schaut es eigentlich im B2B-Bereich aus?

Auch für Anbieter, die sich ausschließlich an Geschäftskunden richten, stellt der Kanal Affiliate grundsätzlich eine sehr attraktive Möglichkeit dar, um Leads und Sales zu generieren. Da die Provisionen in diesem Bereich im Vergleich zum B2C um ein Vielfaches höher ausfallen würden, darf auch von einer starken Akzeptanz seitens der Publisher ausgegangen werden.

Für Unternehmen, die im B2B-Bereich agieren, wäre der Affiliate-Kanal alleine schon aufgrund der erfolgsbasierten Provisionierung auf CPO- und CPL-Basis eine echte Alternative zu den sonst eher üblichen TKP-Deals, um neue Kontakte zu Entscheidungsträgern zu knüpfen bzw. neue Aufträge und Umsätze zu generieren. Aber warum hat sich „B2B-Affiliate-Marketing“ bislang dennoch nicht recht durchsetzen können?

Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung bestehen darin, dass – im Gegensatz zum B2C – Abverkäufe eher unregelmäßig stattfinden und der Verkaufsprozess, aufgrund erklärungsbedürftiger(er) Produkte und langwieriger Verhandlungen, oft mehrere Monate in Anspruch nehmen kann.
Während das Endkunden-Geschäft vorwiegend durch Impulskäufe gekennzeichnet ist, informieren sich Entscheidungsträger im B2B-Bereich intensiv über die Anbieter und die meist hochpreisigen Produkte. Sehr häufig wird dabei auch die direkte Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer per E-Mail oder Telefon bevorzugt (Lösungsmöglichkeit: Pay-per-Call und Pay-per-Mail).

Affiliate-Marketing ist bei weitem nicht für jedes B2B-Modell geeignet. Aber es gibt lukrative Fälle, die weniger komplex sind und auch online abgewickelt werden können. Neben den technischen Grundvoraussetzungen und einem existierenden Online-Shop dürfen dabei die Produkte nicht zu speziell sein. Sie sollten außerdem eine möglichst große Zielgruppe ansprechen (geeignet sind z. B. Büroartikel, Werbegeschenke oder auch Events).

B2B-Geschäftsbeziehungen bergen in der Nische ein großes ungenutztes Potential für den Affiliate-Kanal. Allerdings fehlt es noch an Affiliates, welche ihren Fokus auf die Generierung von B2B-Traffic legen oder hiermit gar bereits erfolgreich sind. Eine enorme Chance also für Publisher, die sich hier am schnellsten positionieren können!

Eine interessante Studie zur generellen Webnutzung von B2B-Entscheidern kann bei uns angefordert werden. Einfach eine E-Mail an info(at)quisma.com senden.



2 Kommentare

  1. […] B2B interessante Provisionen, da die Verkaufspreise deutlich über dem B2C-Bereich liegen, so Marko Tolle von Quisma. Sein Kollege Alexander Wesselmann zeigt in einem aktuellen B2B-Beitrag auf, wie Affiliates […]

  2. […] Partner ist die Vermarktung von B2B-Leistungen jedoch aus den nachfolgenden, und bereits hier beleuchteten, Gründen noch wenig […]


Schreibe einen Kommentar





Erforderliche Felder sind mit (*) markiert.