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EyeQuant: Durch virtuelles Eyetracking zur Conversion-Optimierung

Die tiefgehende Analyse ist der erste Schritt für eine gute Conversion-Optimierung. QUISMA arbeitet mit verschiedenen Methoden, um dies zu erreichen. Best-Practice-Wissen ist ein wichtiger Teil. Wir haben aus vielen Projekten umfangreiche Erfahrungen um genau zu wissen, was funktioniert und was nicht. Wichtige Erkenntnisse liefert das QUISMA-Landingpage-Assessment – ein standardisiertes Werkzeug, welches über 100 Kriterien einer Landingpage berücksichtigt und so eine objektive Vergleichbarkeit und Bewertung ermöglicht.

Mindestens genauso spannend ist jedoch die Analyse mittels Eyetracking. Hierbei wird die Augenbewegung von Websitebesuchern unter Laborbedingungen protokolliert und daraus ermittelt, welche Bereiche einer Landingpage stark und welche weniger stark wahrgenommen werden. Da eine solche Eyetracking-Studie jedoch teuer und aufwendig ist, nutzt QUISMA einen innovativeren Ansatz: Virtuelles Eyetracking. An der Universität Osnabrück wurde mit EyeQuant eine Technologie entwickelt, die das Ergebnis einer komplexen Eyetracking-Studie simuliert. Dies dauert nur wenige Sekunden – ein weiterer Vorteil gegenüber echten Eyetracking-Studien, wo man zum Teil mehrere Wochen auf das Ergebnis warten muss.

Die virtuelle Eyetracking-Studie ist jedoch trotzdem sehr genau. Bei Landingpages erreicht EyeQuant eine Genauigkeit von bis zu 94%, bei normalen Websites immerhin von bis zu 80%. Dies wird von WhitematterLabs, die EyeQuant vertreiben, regelmäßig validiert. Zudem wird der Algorithmus hinter EyeQuant permanent verfeinert und optimiert.

EyeQuant-Analyse von http://www.landingpage-check.de

EyeQuant-Analyse von http://www.landingpage-check.de

EyeQuant arbeitet mit sogenannten „Modellen“. Um diese zu erzeugen, werden im Labor für Neurobiopsychologie der Universität Osnabrück seit Jahren Eye-Tracking-Studien durchgeführt. Hierbei werden Probanden aus verschiedenen Zielgruppen Bilder (vor allem Webseiten und natürliche Stimuli) gezeigt, während Präzisions-Eye-Tracker deren Blickbewegungen aufzeichnen. Zusammen mit über 40 entscheidenden statistischen Eigenschaften eines jeden Bildes ( z. B. Farb- und Luminanzkontraste, Kontur- und Textur-Eigenschaften) wird nun ermittelt, welche dieser Eigenschaften die Blicke eines Probanden in welchem Ausmaß angezogen haben. Gerade dieses wissenschaftliche Vorgehen unterscheidet die von uns genutzte EyeQuant-Lösung von anderen, teils deutlich billigeren, Lösungen am Markt, die jedoch keine zuverlässigen Ergebnisse liefern.

Zusätzlich können mit EyeQuant neben der klassischen Hitzekarte auch Zonen markiert werden, deren Anteil an der Gesamtaufmerksamkeit einzeln berechnet wird. So lassen sich einzelne Bereiche einer Webseite direkt miteinander vergleichen. Insbesondere bei Vorher-Nachher-Analysen dient dies, um die Auswirkung von Designänderungen fein analysieren zu können.

Eine (virtuelle) Eyetracking-Studie ist eine wunderbare Grundlage für die Planung eines Optimierungsprojektes und gehört bei QUISMA zur Tagesordnung. Anhand der Hitzekarten und weiterer Analysen wird definiert, welche Regionen der Seite umgestaltet werden müssen, welche Elemente deutlicher herausgestellt oder welche unauffälliger gestaltet werden müssen.

So ergänzen sich subjektives Expertenwissen und Best-Practices mit objektiven Analysen zu einer perfekten Mischung für unsere Projekte im Bereich Conversion-Optimierung.



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