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Google testet Like/Dislike-Button für Paid Search-Bereich

Nachdem es seit kurzem möglich ist, per Einstellung Anzeigen prominent „Above the fold“ zu platzieren, testet Google nun, zunächst in den USA, ein schon aus Facebook bekanntes Feature, um die Relevanz für seine User weiter zu erhöhen: per Like- und Dislike-Button sollen User entscheiden können, ob ihnen Anzeigen einen Mehrwert liefern und zu den eingegebenen Keywords passen – oder eben nicht.

Anders als bei Facebook kann der User hierbei sowohl den „Daumen hoch oder runter halten“, sich aber auch differenzierter äußern und die Bewertung für die drei Unterbereiche „Textverständnis“, „Preis/Leistung“ (bei Angeboten) und „generelles Interesse“ separat vornehmen.

Daumen hoch - bald auch in Google-Anzeigen möglich

Daumen hoch - bald auch in Google-Anzeigen möglich

Ziel der Maßnahme ist es, Anzeigen noch gezielter auszuliefern und den Werbetreibenden noch tiefere Insights zur Akzeptanz ihrer Werbung zu liefern. Die Ergebnisse der User-Bewertungen fließen schließlich in den sagenumwobenen Quality Score ein, der für die Reihenfolge der Platzierung im Wettbewerbsumfeld zuständig ist.

Außerdem denkt man bei Google darüber nach, besonders gut bewertete Anzeigen mit einer dritten Textzeile zu belohnen – was nicht nur dazu führt, dass man mehr Zeichen für die Formulierung der Werbebotschaft zur Verfügung hat, sondern auch dazu, dass man gegenüber anderen Anzeigen 20% mehr Sichtfläche zugeteilt bekommt. Weitere Informationen und Screenshots finden sich hier.



3 Kommentare

  1. Stefan Benz sagt:

    Dislike-Button für diese Meldung 😉

  2. Marko Tolle sagt:

    Wie sang schon Roberto Blanco: „Ein bisschen Spaß muss sein …“ 😉

  3. Richard sagt:

    Ich hasse Meldungen die am 1ten April veröffentlicht werden – und genau also solche sollte sie wohl auch bewertet werden 😉


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