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Online-Studie aus der ersten Reihe (#twitter-kompatibel!)

Studien gibt es im Online-Bereich eine ganze Menge. Und auch hier im Blog berichten wir regelmäßig über neuste Studienergebnisse. Zu den umfangreichsten und etabliertesten gehört mit Sicherheit die ARD/ZDF Onlinestudie, die jährlich über die Entwicklung des Onlinemarktes berichtet.

Wer sich ein umfassendes Bild der Studie machen möchte, kann sich die ausführliche Analyse der Daten hier direkt als Pdf anschauen. Wer dafür nicht übermäißig Zeit aufwenden möchte und sich sowieso nur 140 Zeichen lang konzentrieren kann: wir haben die Studie hier in 41 Tweets aufbereitet. 😉

41 Thesen prêt-à-twitter

Entwicklung des Internets in mehreren Phasen: textbasiertes Medium - Internetblase zur Jahrtausendwende, Konsolidierung / Social Media (Zeichen verwendet:134, Zeichen übrig: 6)

14. Ausgabe der ARD/ZDFOnlinestudie. Datenerhebung vom 16. März bis 21. April 2010. (83/57)

Kleinere Grundgesamtheit, aber um deutschSPRACHIGE Bevölkerung ab 14 J. erweitert (insg. ca. 70 Mio Menschen). Vorjahresvgl. schwierig. (136/4)

Repräsentative Studie. Interviews mit 1.804 Erwachsenen realisiert. 1.252 davon Onliner und 552 waren Offliner. (112/28)

Zwei Kennwerte für die Internetnutzung: "gelegentliche Nutzung" und "Nutzung innerhalb der letzten 4 Wochen".Verteilung recht gleichmäßig. (138/2)

Gut 69 % Onliner in Deutschland ... insg. 49 Mio. Menschen ab 14 Jahren. Zuwachs von 13% gegenüber 2009. (104/36)

Durchschnittsalter der Onliner: 39 Jahre. Der durchschnittliche Alter der Fernsehzuschauer ist 49 Jahre. (104/36)

100%-Marke erreicht: Alle Jugendlichen bis 19 Jahren sind inzwischen online. (76/64)

Weiter Zuwachs der Internetnutzung bei Altersgruppen ab 30 Jahre: 9/10 der 30-39jährigen sind online. (101/39)

„Generationskluft“ verläuft jetzt zwischen unter und ab 65-Jährigen: Kluft lag früher zwischen den unter und ab 50-Jährigen. (124/16)

Gender Gap immer geringer. 47 % der deutschen Internetnutzer sind Frauen (72/68)

Männer aktiver und experimentierfreudiger im Netz. 46 % der männl. Onliner sagen: "Das www ist mir heute wichtiger als TV, Radio, Zeitung." (140/0)

Mit Ausnahme von Onlinecommunitys nutzen Männer alle Internetanwendungen häufiger, vor allem haben sie höhere Affinität zu Audio- und Video. (140/0)

Mobiles www gilt als vielversprechender Zukunftsmarkt: überall verfügbar und kann indiv. auf Bedürfnisse und Standorte angepasst werden. (136/4)

Bislang nur 13 % der Onliner mit mobiler Nutzung. Davon 51 % per Laptop und 8% per Smartphones (die Hälfte davon mit iPhones). (127/13)

Medienmarken (Radio- und TV-Anbieter) für Apps besonders interessant, aber nur 6 % der Onliner nutzen Apps aktiv. (113/27)

Häufigste Anwendungen mit mindestens einem wöchentlichen Aufruf: E-Mail (84%) und Suchmaschinen (83%). (102/38)

Zurückhaltung bei Anwendungen, die aktiveren Umgang erfordern, z. B. Videos, Audios, Gesprächsforen, Newsgroups und Onlinespielen. (130/10)

Bedeutung von „Social Media“ steigt weiter an: 41 % der Onliner besitzen ein privates Community-Profil, nur 7 % ein berufliches Profil. (135/5)

Knapp die Hälfte der Onlinezeit entfällt auf Kommunikation – und ein Fünftel auf Informationssuche (98/42)

Aktuelle Infos werden immer häufiger im Netz aufgerufen. Regionale TZ werden von 71 % als besonders kompetent für regionale Infos gehalten. (139/1)

65 % der Onliner nutzen Bewegtbilder im Netz (44/96)

Zeitversetztes Fernsehen über das Internet nimmt leicht zu. Bereits 23 % haben zeitversetzt Sendungen oder Ausschnitte gesehen. (128/12)

Videos im Internet zunehmend auch für Ältere interessant. 36 % der ab 50-Jährigen haben sich im Netz bereits Videos angeschaut. (127/13)

Videos im Netz (noch) ergänzend zu „herkömmlichem“ Fernsehen genutzt: als Ersatz für Aufzeichnungen oder wenn TV nicht verfügbar ist. (133/7)

Die meisten Onlinevideos werden nur selten und sehr kurz angeschaut: 53 % aller Videos werden weniger als 500 Mal angeschaut. (125/15)

Mehr Zugriffe auf Mediatheken der Fernsehsender: 15 % haben Sendungen bereits live im Internet geschaut. (104/36)

Für 42 % der Jugendlichen sind Videos im Netz tägliche Routine. Videoportale haben mit 95% gelegentlicher Nutzung die größte Bedeutung. (135/5)

Beliebteste Audioanwendungen: Radio-Livestreams und Musikdateien. Die meisten hören übers Netz ihr gewohntes Radioprogramm. (123/17)

Kein Zuwachs für zeitversetztes Radio und Podcasts. (51/89)

Nutzung am Vor-und Nachmittag angestiegen. Internet-Primetime bleibt zwischen 19-20 Uhr. (88/52)

14- bis 19-Jährige sind fast täglich online. Durchschnittlich 6,2 Tage je Woche. (80/60)

Reichweite des Internets und des Fernsehens auf fast vergleichbarem Niveau. (76/64)

Männer häufiger und länger im Netz als Frauen. Männer geben durchschnittl. Internetzeit pro Tag mit 154 Min. und Frauen mit 115 Minuten an. (139/1)

Niedrigere Nutzungszahlen bei Abfrage über Tagesablauf (54/86)

Trotz wachsender Bedeutung des Internets: Fernsehen und Hörfunk sind weiterhin dominierend und Fernsehnutzung steigt weiter an. (127/13)

Erwartungen an die traditionellen Medien steigen: multimediale Vernetzung der Inhalte klassischer Medien wird erwartet. (119/21)

Für Jüngere sind Internet, Fernsehen und Radio nahezu gleichgewichtig. (70/70)

Der Medienkonsum wird immer aktiver und souveräner. Es findet aber keine Verdrängung zwischen alten und neuen Medien statt. (123/17)

Wann kommt Wachstum der Mediennutzung insgesamt an seine Grenze? (64/76)

Chance für Rundfunk, neue Zielgruppen zu erreichen. (51/89)



1 Kommentar

  1. Christian sagt:

    In einer halben Stunde gibt es die neue ARD/ZDF Onlinestudie. Wird es die auch wieder twitter-kompatibel geben? 😉


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