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Google Anzeigen – jetzt mit neuem Branding-Feature

Es gibt Neues aus dem Hause Google. Der Marktführer im Bereich Suche hat ein neues Anzeigen-Feature vorgestellt, wodurch bereits in der Headline die URL des Kunden angezeigt werden kann. Für die Integration müssen nicht viele Voraussetzungen geschaffen werden: Zunächst einmal bleibt das neue Anzeigenformat ausschließlich Kunden auf den Top 3-Positionen vorbehalten, was einer Platzierung über dem Index entspricht. Die rechte Seite bleibt außen vor. Interessant für alle Werbetreibenden: Es müssen keinerlei Änderungen an den Anzeigentexten vorgenommen werden, die URL wird automatisch vom System in die Titelzeile gezogen. Ist die Headline von der Zeichenanzahl her zu lang, müssen - um das Feature bei einzelnen oder speziellen Kampagnen und Adgroups zu nutzen - die Anzeigentexte entsprechend angepasst werden.

Höhere Markenwahrnehmung + Brandingeffekte: Headlines mit URL ...

Höhere Markenwahrnehmung + Brandingeffekte: Headlines mit URL ...

Übrigens funktioniert das neue Feature, welches man umgangssprachlich als „Promoted Headline“ bezeichnen könnte, auch mit der Nutzung von „Longer Ad Headlines“ (also auch dann, wenn die Anzeige bereits so gestaltet ist, dass die zweite Zeile in die erste Zeile hochrutscht). „Longer Ad Headlines“ genießen allerdings eine höhere Priorität. Das bedeutet, dass das System zunächst „Longer Ad Headlines“ automatisch auswählt und aussteuert, und erst im Anschluss daran versucht, die entsprechende Kunden-URL einzufügen.

... funktioniert auch mit längerer Headline

... funktioniert auch mit längerer Headline

Neben einer deutlichen Steigerung der Markenwahrnehmung als solcher eignet sich das Feature natürlich hervorragend, um weitere Branding-Effekte zu erzielen. Die einzige Einschränkung laut Google ist, dass die Titelzeile inklusive der URL nicht länger als 68 Zeichen sein darf. Tracken bzw. messen und reporten kann man die „Promoted Headline“ nur dann, wenn man das jeweilige Adwords-Konto, in welchem sich die Anzeige(n) befindet, mit einem Analytics-Konto verknüpft hat und die Kampagne hierüber trackt bzw. misst.

Last but not least bleibt zu erwähnen, dass es sich hierbei nicht mehr um einen Beta-Release handelt und dass das Feature in allen Ländern verfügbar ist und angewandt wird.



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