• deutsch
  • english

Chancen des mobilen Internets

Auch 2011 ist ein stetiger Interessenszuwachs der Deutschen am mobilen Internet festzustellen. Bereits 2008 hatte der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Yougov Deutschland eine Umfrage zu dem Thema mobiles Internet durchgeführt.

Interessierten sich im Jahr 2008 21% der Deutschen für mobiles Surfen, sind es 2011 bereits 33%. Deshalb ist zu erwarten, dass auch die aktive Nutzung, wie z.B Mobiles Shopping, in naher Zukunft erheblichen Zuwachs erfahren wird. Damit wird das Thema auch für Werbetreibende, die dies für ihre Marketingaktivitäten gewinnbringend nutzen können, immer relevanter.

Kleine Erscheinung mit großem Potenzial

Kleine Erscheinung mit großem Potenzial

Besonders bei Frauen lässt sich vermehrtes Interesse feststellen. Mittlerweile wollen bereits 31% der weiblichen User mit ihrem Mobiltelefon im Internet surfen, nahezu doppelt so viele wie im Jahr 2008. Vor allem bei der jüngeren Zielgruppe (16- bis 24-Jährige) ist mit 65% das Interesse an der Nutzung des mobilen Internets sichtbar vorhanden. In der nächsten Altersstufe (25- bis 34-Jährige) ist der Anteil mit 18% bereits wesentlich geringer. Diese Tendenz setzt sich, betrachtet man die darüber liegenden Altersgruppen, weiter fort. Eine ähnliche Verteilung in den unterschiedlichen Altersklassen stellte man vor etwa fünf Jahren beim Internet fest, nur damals handelte es sich um klassische Flatrates. Beim mobilen Internet ist allerdings neben der demographischen Divergenz zudem ein deutlicher Unterschied auf regionaler Ebene zu beobachten. Hierbei weist die Hamburger Bevölkerung mit 54% das höchste Interesse auf. Auf den nachfolgenden Plätzen sind Sachsen-Anhalt (46%), Nordrhein-Westfalen (39%) und Rheinland-Pfalz (38%) vertreten. Eine weitere Ausprägung in der Nutzung lässt sich im Zusammenhang mit dem Haushaltsnettoeinkommen feststellen. Demnach surfen 49% der Befragten mit einem Nettoeinkommen von über 4.000 Euro mobil.

Welche Möglichkeiten gibt es nun für Werbetreibende mobile Endgeräte für ihre Zwecke zu nutzen? Im Folgenden wollen wir zwei Einsatzmöglichkeiten genauer erläutern, die uns sinnvoll erscheinen.

Eine aktuell heiß diskutierte Umsetzungsmöglichkeit ist das vor allem für Retailer besonders spannende Couponing. Hierbei wird ein Gutschein auf einer Zwischenlandingpage integriert, auf die der User durch den gezielten Einsatz von Banner- und Textintegrationen geleitet wird. Darüber hinaus können die Gutscheine in einem nicht für mobile Endgeräte optimierten Shop eingesetzt werden. Neben dem mobilen Einkauf, kann folglich auch der „klassische“ Weg über den Online-Shop genommen werden. Wie erfolgreich die Kampagne ist, können Werbetreibende mithilfe von Gutschein-Codes überprüfen.

Ebenfalls spannend ist das Thema Click-to-Call. Hierbei wird der User über einen Banner und den Einsatz einer Zwischenlandingpage zu dem Call Center der Advertisers weitergeleitet. Dies kann insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten (z.B. Tarifen) oder Produktneueinführungen sehr hilfreich sein. So können Call Center-Mitarbeiter die Kunden mit ihren Fragen abfangen und ihnen zusätzliche Informationen geben. Im besten Fall wird der potenzielle Käufer dann zu einem Kunden. Um die Hemmschwelle für den User zu senken, sollte eine kostenfreie Rufnummer zur Verfügung gestellt werden. Dabei dient der Einsatz einer gesonderten Call Center-Rufnummer dem Werbetreibenden als Mittel zur Erfolgsmessung.

Für beide Ansätze stehen bereits die ersten Tests an, deren Ergebnisse wir bei QUISMA mit Spannung erwarten.



Schreibe einen Kommentar





Erforderliche Felder sind mit (*) markiert.