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Verbesserung der Conversion-Rate mit Smartphone-Webseiten?

Smartphone-Shopping kommt immer mehr in Mode: Laut einer Studie der Otto Group und Google wird diese Form des Internetshoppings schon 2012 alltäglich sein. Bereits jetzt haben 40 Prozent der rund 8 Millionen Smartphonebesitzer in Deutschland schon einmal über ihr Handy im Internet eingekauft. Bis 2014 werden mehr als 25 Prozent der Deutschen ein Smartphone besitzen. Diese Form des Shoppings birgt also große Wachstumspotentiale, obwohl es zurzeit noch weit hinter dem Umsatzvolumen des üblichen Internetshoppings liegt.

Wie kann sich hier eine Verbesserung der Conversion-Rate erreichen lassen?

Die für normale 15 oder 17 Zoll große Bildschirme konzipierten Websites wirken auf den relativ kleinen Displays der Mobiltelefone oder Tablets nicht selten überlagert und unübersichtlich. Dies kann große Unsicherheit beim Kunden hervorrufen und den Einkaufsvorgang unnötig erschweren, in die Länge ziehen oder abwürgen.

Um diesem Problem zu begegnen und das Shopping letztendlich zu erleichtern, bieten viele Onlinekaufhäuser Apps an. Diese sollen eine einfachere Bedienung ermöglichen und den Einkaufsprozess übersichtlicher gestalten, was durchaus gelingt. Allerdings stellt der vorherige Downloadvorgang der App gerade für Kunden, die nur einmalig einkaufen wollen oder zufällig auf einer Website gelandet sind, eine gewisse Hürde dar, da ein essentieller Vorteil des Smartphone-Shoppings vor allem in der mobilen und schnellen Nutzung des Angebots liegt. Zudem scheint eine Entwicklung einer App für kleine Seiten zu aufwendig.

Abhilfe kann hier eine extra für das Einkaufen mit Smartphones konzipierte mobile Webseite schaffen. Diese Mobile-Website soll die grundlegenden Funktionen der normalen Webseite beibehalten, aber auf die Bedürfnisse von Smartphone-User abgestimmt sein. Das bedeutet, die Buttons sind einfach zu bedienen und der Einkauf wird ohne weitere Ablenkungen oder Komplikationen ermöglicht.

Mobile-Website von Amazon

Mobile-Website von Amazon

Große Onlineversandhäuser, wie Amazon oder bol.de, und auch einzelne Reiseanbieter wie Expedia stellen bereits so eine Webseite für ihre Kunden bereit. Diese zeichnet sich durch ihre einfache Handhabung und Übersichtlichkeit aus. Alle relevanten Buttons sind eindeutig und unmissverständlich dargestellt. Zudem fallen die von der eigentlichen Conversion ablenkenden zahlreichen Verweise auf andere Produkte komplett weg. Somit ist ein schneller Einkauf deutlich angenehmer durchzuführen.

Die Smartphone-Version der Expedia Webseite

Die Smartphone-Version der Expedia Webseite

Es scheint demnach also äußerst wichtig, bei der Erstellung von mobilen Webseiten den Smartphone-Charakter unbedingt zu verinnerlichen, um so dem Kunden zu signalisieren, dass ein Einkauf über Smartphones keine Risiken birgt und gleichzeitig einfach in der Handhabung ist. Eine Entwicklung einer solchen Webseite zieht so häufig eine deutliche Verbesserung der Conversion-Rate nach sich.
Des Weiteren können Mobile-Websites (im Gegensatz zu Apps) wie normale Webseiten auch beispielsweise mithilfe von multivariaten Tests optimiert werden. Zwar lassen sich meist nicht so viele Testvarianten wie bei normalen Webseiten generieren, da der mobile Traffic noch recht gering ist. Doch die Erfahrung zeigt, dass oft schon die Änderung einer Buttonfarbe zu einer Conversion-Rate-Steigerung führen kann – so etwas kann auch mobil wunderbar getestet werden.



1 Kommentar

  1. Dieter sagt:

    Bis 2014 mehr als 25% mit einem smartphone???
    Aktuell sind es fast schon so viele!!


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