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Vergütungsmodelle im Affiliate-Marketing

Bei Aufsetzung eines Affiliate-Programms ist das Vergütungsmodell mit am Wichtigsten. Denn die Motivation der Publisher steigt proportional mit der Attraktivität der vom Advertiser angebotenen Provision. Je nach Vertriebsziel des Advertisers kommen verschiedene Vergütungsmodelle in Betracht. Als Prämisse gilt im Affiliate-Marketing, dass eine Ausschüttung der Publisher-Provision nur erfolgt, wenn ein valider Sale oder Lead zustande kam. Dies kann der Kauf eines Produktes sein, aber auch eine Newsletter-Registrierung - die gängigen Pay-per-Sale (PPS) oder Pay-per-Lead (PPL) Modelle.
Manche Modelle sehen sogar eine Vergütung vor, wenn nur ein Klick auf ein Affiliate-Banner erfolgte. Dies nennt sich Pay-per-Click (PPC) Methode, wobei sich die Klickpreise aber meist im niedrigen ein- bis zweistelligen Cent-Bereich befinden.

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Ein attraktives Vergütungsmodell ist das A und O im Affiliate-Marketing...

 

Eine Kombination aus beiden Modellen kennt man als Hybrid-Modell. Die Klickzahlen müssen natürlich in diesen beiden Fällen stark im Auge behalten werden, da ansonsten die Kosten immens steigen können. Gerade im Zuge von Click Fraud gibt es manche Publisher, die diese Methoden eventuell ausnutzen. Modelle auf Pay-per-Click Basis finden daher inzwischen eher selten Anwendung.

Anwendung der Pay-per-Lead (PPL) Methode:

Im Fokus steht die Sammlung von Nutzerkontaktdaten per erforderlicher Registrierung, z. B. zum Firmen-Newsletter oder bei Gewinnspielen, für Warenproben oder Leseproben. Die Provision ist hierfür eher niedrig anzusetzen, häufig handelt es sich um Cent-Beträge bis niedrige Euro-Beträge. Im Vergleich zur Click-Provision ist der Nutzen einer Lead-Provision höher zu werten, da durch die Gewinnung von wertvollen Kundendaten fortan eine Interaktion mit dem User stattfinden kann.

Anwendung der Pay-per-Sale (PPS) Methode:
Eine Transaktion wird erst dann vergütet, wenn durch den Klick auf ein Werbemittel ein valider Sale zustande kam. Die Provisionen sind beim PPS-Vergütungsmodell sicherlich am höchsten. Es wird meist ein prozentualer Provisionssatz ausgeschüttet, der sich nach der Höhe des Umsatzes richtet. Da das Ganze performancebezogen erfolgt, hat der Advertiser keine Streuverluste und zahlt nur im Erfolgsfalle. Es werden nur valide Sales vergütet, sprich solche, die nicht vom User retourniert wurden. Gerade bei Retailern/Online-Shops kommt es zu recht hohen Stornoquoten, da häufig ein Teil der Bestellung, wenn nicht gar die komplette Order wieder zurückgesandt wird. Dies stellt ein gewisses Risiko für den Publisher dar, tritt er doch zunächst mit seiner Werbeleistung in Vorleistung.

Fazit: Die Provisionsmethoden PPS und PPL sind für den Advertiser am vorteilhaftesten, da sie einen klaren Erfolg voraussetzen, frei von Streuverlusten sind und den entstanden Kosten die erzielten Umsätze direkt gegenüberstehen.



1 Kommentar

  1. […] kommt es nur dann zu einer Provisionszahlung, wenn tatsächlich ein Kauf stattfindet. Bei http://www.twoqubes.com gibt es eine Aufstellung der […]


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