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Real-Time-Bidding: ein Trend kommt an

Real-Time-Bidding ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Gerade in den Sommermonaten vor der dmexco drehte sich die Diskussion insbesondere darum, inwieweit sich die neue Online-Marketing-Maßnahme auf die Werbelandschaft im deutschen Display-Bereich auswirken wird. Knapp ein halbes Jahr später scheint sich die Zukunft der Echtzeit-Auktion für den europäischen sowie den deutschen Markt deutlicher abzuzeichnen: RTB ist auf dem Markt angekommen! Davon zeugen nicht zuletzt die verstärkten Investitionsanstrengungen vieler Unternehmen.

Laut einer kürzlich von PubMatic beauftragten Studie hat sich das Werbevolumen in Deutschland für Real-Time-Bidding im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfacht und wird sich im kommenden Jahr noch einmal verdoppeln.

 

Real-Time-Bidding Werbevolumen

Real-Time-Bidding Werbevolumen

Während der RTB-Anteil am deutschen Display-Werbemarkt derzeit lediglich bei vier Prozent liegt, prognostiziert die Studie bis 2015 einen Anstieg auf bis zu 20 Prozent. Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, wird auch auf Publisher-Seite aufgerüstet und Budget bereitgestellt. So zeigt eine internationale Befragung der eConsultancy im Auftrag von Rubicon Project, dass 73 Prozent der Ad Networks in Europa bereits in RTB-Technologien investiert haben. Weitere zwölf Prozent planen für die kommenden sechs bis zwölf Monate Investitionen in diesem Bereich.

 

Investitionen von Publishern in RTB-Technologie

Investitionen von Publishern in RTB-Technologie

Eins ist klar: Das Thema wird auch im kommenden Jahr „hot“ bleiben und man darf gespannt sein, wie sich der Markt in Zukunft entwickeln wird. Auch twoqubes.com wird sich weiterhin vertiefend mit RTB beschäftigen und Branchennews kommentieren.

Quellen:
Pubmatic, Ad Revenue Report/IDC Research: RTB in the US and Western Europe

EConsultancy/Rubicon Project: Online Publishers Survey



1 Kommentar

  1. Markus sagt:

    Dennoch ist bemerkenswert, dass ~20% der Befragten beim Thema RTB-Technologien keine dringende Handlungsnotwendigkeit sehen. So deutlich sind die Vorzeichen nicht.


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