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Verbesserte geographische Ausrichtung für Google Adwords

Vor einiger Zeit wurde in Google AdWords die sogenannte „erweiterte geographische Ausrichtung“ eingeführt. Damit haben Werbetreibende bessere Kontrollmöglichkeiten für die Aussteuerung ihrer Kampagnen. Diese wurden nun nochmals ausgebaut. Zum einen sind die erweiterten Standortoptionen jetzt auch im Google Display-Netzwerk nutzbar und zum anderen wurden die ausschliessenden Optionen überarbeitet.

 

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Welche geographische Kriterien entscheidend sind, lässt sich nun noch präziser bestimmen

Bei der geographischen Ausrichtung war in erster Linie eine geographische Angabe in der Suchanfrage und in zweiter Linie der physische Standort des Users, respektive die IP-Adresse, ausschlaggebend. Allerdings führte diese Aufteilung in einzelnen Fällen zu Konflikten. Suchte ein Nutzer beispielsweise in Zürich nach „Hotel in Bern“, so fiel für die Auslieferung die geographische Angabe in der Suchanfrage stärker ins Gewicht als die IP-Adresse aus Zürich. Dies gestaltete sich problematisch, wenn die Anzeigen für ein Berner Hotel explizit nur in der Region Zürich ausgeliefert werden sollten, Bern also als Zielregion nicht eingeschlossen wurde. Im genannten Beispiel würde die Anzeige folglich dem User aus Bern nicht ausgeliefert, obwohl sie für den Nutzer gleichermaßen relevant gewesen wäre.

Mit den erweiterten Standortoptionen kann dieser Konflikt verhindert werden. So kann der Werbetreibende individuell entscheiden, ob Kampagnen nur auf den Standort des Nutzers ausgerichtet werden (Nutzer in meiner Zielregion) oder ob der konkrete Standort keine Rolle spielt, sondern lediglich der gesuchte Standort (Nutzer, die nach meiner Zielregion suchen oder Seiten dazu betrachten).
Zur Verbesserung der Verständlichkeit wurden kürzlich die Formulierungen angepasst und sehen jetzt wie folgt aus:

 

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Die erweiterten Standortoptionen ermöglichen gezielte regionale Aussteuerung

Die Ausschlussmethode für die erweiterte Ausrichtung bot bisher nur die eingeschränkte Option einen Standort auszuschließen. Von nun an kann auch vermieden werden, dass Impressions für die ausgeschlossenen Regionen erzielt werden, unabhängig davon, ob sich der User in dieser Region befindet. Wenn also z. B. Zürich ausgeschlossen ist, werden die Anzeigen nicht nur für die User in Zürich ausgeschlossen, sondern auch für Suchanfragen mit dem Inhalt „Zürich“.

 

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Abhängig von der Region können bestimmte User ausgeschlossen werden

Auch die geographische Ausrichtung im Display-Netzwerk bietet fortan mehr Möglichkeiten. Während Google den Standort innerhalb des Werbenetzwerks früher nur anhand des physischen Standortes bestimmte, kann dieser nun durch den Inhalt der Website ermittelt werden. Somit ist auch hier erstmalig eine erweiterte geographische Ausrichtung möglich. Nach wie vor kann aber auch die Option „Nutzer in meiner Zielregion“ ausgewählt werden, um somit eine strikte regionale Unterteilung beizubehalten.



1 Kommentar

  1. Hartmut sagt:

    Sehr interessant wie sich alles so entwickelt hat. Bin mal gespannt was die Zukunft noch so mit sich bringt 😉


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