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What’s app, Google? – Ausbau der Werbemöglichkeiten für mobile Apps

Mit der Zahl der Smartphone-Nutzer steigt auch die Popularität mobiler Apps weiterhin rapide an. Laut Google hat der durchschnittliche Smartphone-Nutzer in den USA mittlerweile 28 Apps installiert und über 70 Prozent aller Nutzer verwenden durchschnittlich 81 Minuten pro Tag auf den Gebrauch von Apps. Um diesem Nutzungstrend gerecht zu werden, ist es nur logisch, dass Unternehmen, die mobile Werbung schalten wollen, ebenfalls verstärkt auf Apps und deren Verbreitung setzen sollten. In diesem Zusammenhang bietet Google nun Neuerungen an, die Unternehmen und Werbetreibenden dabei helfen sollen, ihre Apps an den Nutzer zu bringen.

 

Die kleinen Programme werden von Nutzern vermehrt in Anspruch genommen

Die kleinen Programme werden von Nutzern vermehrt in Anspruch genommen

Neue Anzeigenerweiterung für mobile Apps

Mit der Einführung einer Anzeigenerweiterung für mobile Apps in alle Adwords-Konten wird die Verbreitung unternehmensspezifischer Apps jetzt laut Google nicht nur erleichtert, es soll durch die Einbindung von Google Anzeigen innerhalb der eigenen App sogar möglich sein, diese zu monetarisieren. Mittels dieser Erweiterung können Werbetreibende ihren Anzeigen bei mobilen Suchanfragen einen Download-Link beifügen, der zu ihrer App führt. Dementsprechend werden Nutzer, die lediglich nach dem Produkt, der Marke oder Dienstleistung des Unternehmens suchen, über mobile Apps informiert. Diese Apps können ihnen bestenfalls viel mehr bieten, als das wonach sie gesucht hatten - aber ohne diese spezifische Information hätten sie womöglich nichts von den Anwendungen erfahren.

 

Anzeigenerweiterung für mobile Apps

Anzeigenerweiterung für mobile Apps

Einfach und schnell zum Ziel

Im mobilen Bereich wird oft zielgerichtet und auf Grund von akutem Bedarf gesucht. Jede Neuerung, die Nutzern schneller und bequemer die relevanten Informationen vermittelt, ist insofern zielführend. Vor allem im Dienstleistungsbereich steckt hinter mobilen Suchanfragen oder der Verwendung von Apps oft eine direkte Absicht. Ob es sich hierbei um einen Einkauf oder eine Dienstleistung handelt – hauptsache die Anfrage wird so direkt wie möglich bedient. So kooperierte Google bei seinem ersten Testlauf für das neue Format mit einem kalifornischen Web- und Mobilservice, der Gäste mit Restaurants verbindet und Onlinebestellungen vereinfacht, die geliefert oder abgeholt werden. Mithilfe der Erweiterung für mobile Anwendungen fügte das Unternehmen seinen Anzeigen einen Link auf ihre mobile Website und einen weiteren Link auf die Download-Seite ihrer App hinzu. Nutzern, die unterwegs Lieferservices oder Restaurants mit der Absicht sofort zu bestellen suchten, wurde die Auswahl des Restaurants und die tatsächliche Bestellung so erheblich erleichtert.

Click-to-Download-Anzeigen ebenfalls mit neuem Gesicht

Kampagnen, die ausschließlich eine App bewerben und Downloadzahlen erhöhen sollen, könnten von dem neuen Click-to-Download-Anzeigenformat profitieren, da mehr nützliche Informationen hinzugefügt werden. Nachdem Textanzeigen bereits letztes Jahr um das Symbol für mobile Anwendungen erweitert wurden, ist nun die Darstellung von deutlich mehr Informationen möglich. Aus dem jeweiligen App-Store werden Beschreibungen der App, Bildvorschauen, Preisangaben und Bewertungen automatisch übernommen und per Dropdown-Menü in die Suchanzeige eingebunden. Dass die Anzeige des jeweiligen Anbieters genau die richtige für den Nutzer ist, wird so im Optimalfall noch schneller ersichtlich und überzeugt den Nutzer vom Download.

 

Ein erster Eindruck von der App, eine kleine Beschreibung, ein direkter Link zum Download. So können die neuen Click-to-Download-Anzeigen aussehen.

Ein erster Eindruck von der App, eine kleine Beschreibung, ein direkter Link zum Download. So können die neuen Click-to-Download-Anzeigen aussehen.

Die Downloads einer Anwendung im Google Play Store können sowohl über den Click-to-Download-Link als auch über die Erweiterung für mobile Anzeigen in Adwords als Conversion erfasst und deren Effektivität somit gemessen werden.

Geld machen mit der eigenen App

Die neuen Funktionen sollen jedoch nicht nur den Werbetreibenden helfen, den wachsenden mobilen Markt effektiver zu bewirtschaften, sondern auch Google selbst. Auf diese Weise wird Anbietern von Apps mit Suchfunktion angeboten, bezahlte Anzeigen innerhalb ihrer Anwendung zu schalten. Diese sollen angeblich sogar auf die eingegebenen Suchanfragen ausgerichtet sein, um so die nötige Relevanz zu gewährleisten. Ob die Schaltung von Anzeigen in der eigenen App jedoch ebenfalls im Zeichen der Nutzerfreundlichkeit steht, sei dahin gestellt.

Weitere Informationen und Anleitungen zur Einbindung der neuen Anzeigenerweiterung finden Sie hier.



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