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Wo steht Affiliate-Marketing im Mobile-Bereich?

Jeder fünfte deutsche Internetnutzer surft heute bereits mit seinem Mobiltelefon im Web und die, die es tun, bewegen sich zum großen Teil sehr regelmäßig im Netz. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Userkreis auch für Affiliates zunehmend interessanter wird.

 

Auch Affiliates sollten den Sprung ins kalte Wasser ins Auge fassen

Auch Affiliates sollten den Sprung ins kalte Wasser ins Auge fassen

Im Grunde bietet Mobile-Marketing zwei Arten von Publishern:

Betreiber mobiler Seiten: Diese ähneln den Anbietern, die schon aus dem stationären Internet bekannt sind. Hier gibt es beispielsweise Gutscheinseiten, die im Mobile-Bereich auch durch entsprechende Apps den Weg auf das mobile Endgerät finden.

Traffic-Vermarkter: Sie versehen sowohl mobile Plattformen großer Content-Anbieter als auch deren Apps mit Werbung. Hierfür entwickeln sich derzeit speziell auf den Mobile-Bereich zugeschnittene Werbeformen, wie etwa Click-to-SMS oder Click-to-Call.

Beide Methoden erfordern durchdachte Targeting-Maßnahmen, um das Beste aus dem geringeren Raum für Anzeigen herauszuholen. Dort, wo nur für eine Werbebotschaft Platz ist, gewinnt die Relevanz der Botschaft noch mehr an Bedeutung. Neben Content-Affinität der Kommunikation sind Nutzungssituation (z. B. durch Tageszeiten) sowie Verbindungsgeschwindigkeit wichtige Faktoren, die bei der Aussteuerung unbedingt berücksichtigt werden sollten.

Seine größte Innovationskraft zieht das Mobile-Marketing aus den Geo-Targeting-Möglichkeiten, denn im Optimalfall erreicht man den Kunden direkt am Point-of-Sale und kann entsprechend relevante Botschaften formulieren.

Momentan konzentriert sich mobiles Marketing noch auf klickbasierte Vergütung und hat deshalb im Affiliate-Marketing noch nicht die allgemeine Verbreitung gefunden. Das wachsende Angebot an Apps und Anwendungen mit Fokus auf Aktionsgenerierung wird jedoch mit Sicherheit auch in diesen Umfeldern in Zukunft eine Lead- oder Sale-basierte Vermarktung fördern.

Es heißt also wieder einmal: Die Möglichkeiten im Auge behalten und den Trend nicht verschlafen. Ein Sprung ins kalte Wasser zahlt sich in Zeiten immer kürzerer Entwicklungszyklen in jedem Fall aus.



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