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Erfolgversprechend für Affiliates – die Suche nach der Nische

In den letzten Wochen waren Entwicklungen im Bereich der Affiliate-Netzwerke zu beobachten, die eines zeigen: Der Trend im Affiliate-Marketing zeigt in Richtung Spezialisierung. Seien es Netzwerke mit Fokus auf Finanzmärkte, auf Lead-Generierung oder dem B2B-Geschäft – sowohl bei Merchants als auch Affiliates bestimmter Segmente scheint die Nachfrage nach spezialisiertem Know-How und technischen Lösungen zu existieren.

 

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Affiliates können sich lukrative Nischen suchen

Wie weit diese Konzentration auf Nischen gehen kann, zeigt auch ein Netzwerklaunch: Mit Traffic Captain ist im Frühjahr 2012 ein Netzwerk an den Start gegangen, das sich voll auf die Bewerbung von Online-Spielen spezialisiert. Ansätze zur Differenzierung in diesem Bereich sind in erster Linie die Internationalität sowie Werbemittel, die anbieterübergreifend auf einen eTKP optimieren.

Die Entstehung dieser Angebote bestätigt vor allem eine alte Marketingweisheit: In der Nische liegt eine Menge Potential. Und hier haben findige Affiliates seit jeher die Möglichkeit, sich mit ihren Projekten erfolgversprechend zu positionieren. Beispiele für Produkte, nach welchen sich die Nachfrage an einem gewissen Punkt enorm erhöhte, sind zum Beispiel Tagesgeldkonten, eReader oder Browsergames. Abseits von solchen „Hauptgewinnen“ (und das sind diese Produkte für Affiliates, die sich frühzeitig gute Positionen erkämpft haben) existieren aber weiterhin Nischenprodukte, bei denen sich die Bearbeitung durchaus lohnen kann: Dazu gehören spezielle Versicherungsprodukte (Kartenschutzpolicen etc.), besondere Reiseangebote (Freizeitparks etc.) oder absolute Nischenartikel, wie beispielsweise eine Seite über Raumtrenner.

Bei der Bewertung neuer Projekte ist die Auseinandersetzung mit der Frage essentiell, wie mögliche Erlöse dem Aufwand entgegenstehen. Das Erlöspotential eines Produktes ergibt sich dabei im Grunde aus der allgemeinen Nachfrage nach dem Produkt und dem Monetarisierungspotential. Gemindert wird dies durch den Aufwand, der für die Ansprache der Nachfrager betrieben werden muss.


Im Falle eines Content-Affiliates kann man dies im ersten Schritt folgendermaßen betrachten:

Ein Indikator für die Nachfrage nach einem Produkt im Netz ist mit Sicherheit das Suchvolumen zu relevanten Keywords bei wichtigen Suchmaschinen. Hierfür stehen Affiliates eine Vielzahl von (teilweise kostenfreien) Tools zur Verfügung, die bei der Analyse behilflich sein können. Das Potential, aus diesem Suchvolumen Erlöse zu generieren, ergibt sich dann aus dem Angebot an Programmen und deren Vergütung für die angebotenen Produkte. Mit welchem Aufwand ein Einstieg in den Markt verbunden ist, kann im zweiten Schritt die Betrachtung der Konkurrenz und deren Keywords liefern.

Für interessierte Affiliates ist vertiefend zu diesem Thema besonders die sogenannte „Nischenseiten-Challenge“ interessant, zu der im Frühjahr 2012 aufgerufen wurde und in der mehrere Affiliates mit eigenen „from-scratch“-Projekten gegeneinander antraten. Neben den Ergebnissen geben zwei Teilnehmer einen detaillierten Einblick in ihr Vorgehen:

http://www.bonek.de/nischenseiten-challenge-1-ideen-maerkte-und-nischen/
http://www.selbstaendig-im-netz.de/nischenseiten-challenge-hauptquartier/



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