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Potentiale zur Conversion-Rate-Steigerung identifizieren

Ohne ein durchdachtes Konzept können in einem Conversion-Optimierungs-Projekt schnell viel Potential und mögliche Umsatzsteigerungen verschenkt werden! Deshalb sollte zu Beginn unbedingt eine Teststrategie und Roadmap definiert werden.

 

Die-Identifizierung-der-Potenziale-ist-das-A-und-O-fuer-eine-erfolgreiche-Optimierung

Die Identifizierung der Potenziale ist das A und O für eine erfolgreiche Optimierung

Generell können an jeder Seite einer Website Optimierungen vorgenommen werden. Gewisse Sites haben jedoch einen größeren Einfluss auf den Conversion-Erfolg als andere. Doch wie entscheidet man, welche Seite zuerst getestet und optimiert werden soll? Bei der Optimierung von Landingpages ist die Sache eindeutig. Soll allerdings ein kompletter Online-Shop unter die Lupe genommen werden, stehen folgende Seiten zur Debatte:

  • Startseite des Shops
  • Kategorieseiten
  • Produktdetailseiten
  • Zusätzlich erstellte Landingpages
  • Warenkorb-Seite
  • Checkout-Prozess

Die Antwort auf die Frage, welcher Seite man sich als erstes zuwendet, klingt plausibel: Man sollte bei der Seite beginnen, die das meiste Potential für mehr Umsatz und Gewinn besitzt. Um dies herauszufinden, empfiehlt sich die Evaluation der Ergebnisse des Webanalyse-Tools, wie Google Analytics, eTracker oder econda.
Der komplexe Prozess kann in diesem Artikel nicht im Detail beschrieben werden. Stattdessen soll durch einige beispielhafte Überlegungen demonstriert werden, wie eine Entscheidung gefällt werden kann:

Welche Seiten haben die meisten Seitenaufrufe? Mit einer Landingpage, die nur 100 Besucher aufweist, sollte man nicht mit der Optimierung beginnen. Selbst wenn die Conversion-Rate um 50 Prozent gesteigert würde, ist der Einfluss auf den Gesamtumsatz minimal.

Welche Schritte im Conversion-Funnel haben die höchsten Exit-Rates? Legen Besucher beispielsweise Produkte gar nicht in den Warenkorb? Dann deutet diese darauf hin, dass man die Produktdetailseite optimieren sollte. Oder gibt es im Checkout-Prozess einen Schritt mit besonders vielen Abbrüchen? Dann könnte man damit beginnen, verschiedene Varianten für diesen Schritt zu testen.

Welche Landingpages haben die höchste Bounce-Rate? Wenn Besucher, ohne eine Aktion auf der Seite zu tätigen, die Seite verlassen, liegt das Problem höchstwahrscheinlich im Aufbau dieser Seiten.

Wie viele Conversions wurden durch Besucher, welche die relevante Seite gesehen haben, generiert? Es kann durchaus sein, dass Landingpages zu bestimmten Themen zwar sehr viele Seitenaufrufe, aber nur wenige Conversions aufweisen. Ist das der Fall, sollte man diese Seiten nicht testen, da man aufgrund der geringen Anzahl an Conversions keine statistisch aussagekräftigen Daten erhalten wird.

Neben diesen Fragen, die man mit Hilfe der Webanalyse-Daten beantworten kann, gibt es natürlich noch weitere Fragestellungen, die in den Entscheidungsprozess  mit einfließen sollten. Dazu gehört unter anderem, wie schwierig ist es, die relevante Seite zu modifizieren beziehungsweise Varianten für sie zu erstellen. In einem Shop mit großem und diversifiziertem Sortiment kann es sehr aufwendig sein, Produktdetailseiten zu testen, da viele Anpassungen an den jeweiligen Artikeln vorgenommen werden müssen. Deshalb sollte abgewogen werden, ob der nötige Aufwand überhaupt lohnenswert ist.



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