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Was Nutzer von der mobilen Suche erwarten

Die Bedeutung mobiler Suchanfragen wächst immer weiter, das ist keine Neuigkeit: Immer mehr Smartphone-User nutzen das Internet unterwegs und erwarten auch bei der mobilen Anwendung, dass sie jederzeit genau das finden, wonach sie gerade suchen. Doch auch für den Erfolg von SEA-Kampagnen sind mobil-optimierte Landingpages von zentraler Bedeutung, damit das in die mobile Suche investierte Budget die gewünschten Umsätze generiert.

 

Mit einer optimierten Seite fängt man Mobile-Shopper auf

Mit einer optimierten Seite fängt man Mobile-Shopper auf

Was erwarten User von mobilen Websites und was müssen Shop-Betreiber unternehmen, um auf die Erwartungen der Nutzer möglichst zielgerichtet einzugehen? Eine aktuelle Studie von Google hat sich mit der Fragestellung “What Users Want Most From Mobile Sites Today” beschäftigt. Dazu wurden im Juli 2012 in den USA 1.088 Erwachsene befragt, die mit dem Smartphone im Internet surfen.

Mobile Nutzer bevorzugen mit deutlicher Tendenz mobil-optimierte Internetseiten. 79 Prozent der Befragten gaben an, nach anderen Webseiten zu suchen, wenn sie mit ihrem Smartphone auf eine Website gelängen, die noch nicht optimiert wurde. Fast jeder zweite der Befragten war der Ansicht, dass Verlinkungen auf derartige Landingpages für Verärgerung sorgten und man sich dadurch vom Unternehmen nicht ernst genommen fühle. Gerade im Paid-Search Bereich haben derart hohe Absprungraten nach dem Klick große Auswirkungen auf die Gesamtperformance der Kampagnen und können über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Landingpages, die hinsichtlich der mobilen Nutzung optimiert wurden, tragen auch zur Verbesserung der Conversion-Rates bei: Immerhin sind 67 Prozent der mobilen Nutzer eher dazu bereit, mit ihrem Smartphone auf mobil-optimierten Seiten ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben.

Die Studie zeigt deutlich, dass Nutzer genauso hohe Erwartungen an mobile Seiten stellen wie an stationäre und einfach und schnell ans Ziel gelangen wollen. Werden diese Erwartungen nicht erfüllt, wechselt man zur Konkurrenz. Werbetreibende, die dies ignorieren, gehen also Risiken ein: einerseits, User dauerhaft an Mitbewerber zu verlieren, andererseits, ihr SEA-Budget nicht optimal einzusetzen.

Doch es gibt einige praktische Tipps, um Webseiten für die mobile Nutzung zu optimieren und gleichzeitig die Effizienz der SEA-Kampagnen zu steigern:

  • Es sollte sichergestellt sein, dass der Text auf den Screen passt und ohne viel Zoomen gelesen werden kann.
  • Eine einfache Navigation mit leicht zu bedienenden Buttons und einem einfachen Seitenaufbau ist das A und O.
  • Die wichtigsten Inhalte und Funktionen der Webseite sollten im Vordergrund stehen. Dazu gehört, dass sich Hauptfeatures des Angebots stets im sichtbaren Bereich befinden.
  • Es müssen alle Voraussetzungen geschaffen werden, um Conversions zu generieren. Das beinhaltet, die erforderlichen Schritte bis zum Kaufabschluss auf ein Minimum zu beschränken.
  • Nicht alle Nutzer haben bereits eine schnelle mobile Internetverbindung. Deshalb sollten die Größe der Grafiken und Bilder reduziert werden, um unnötig lange Ladezeiten zu vermeiden.
  • Um den Erfolg mobiler Kampagnen messen und optimieren zu können, sollte ein leistungsfähiges Tracking-Tool eingesetzt werden.

Wenn sich Werbetreibende an diese ersten Tipps halten, steht einem Erfolg der mobilen Seite prinzipiell nichts mehr im Wege. In jedem Fall sollten bei einer Strategie für den Auftritt im Mobilbereich folgende Punkte im Vordergrund stehen: Die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfüllen, neue Kunden zu gewinnen und sich erfolgreich von Mitbewerbern abzugrenzen. In Verbindung mit einer kontinuierlichen Verbesserung der mobilen SEA-Kampagnen ist es so möglich, das Mobile-Budget optimal einzusetzen.



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