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Der große Umbau: Google Shopping wird konkret

Wie bereits in einem Beitrag vom 31. Juli 2012 kommentiert, wird die kostenlose Trafficquelle Google Products (ehemals „Froogle“) zu einem zahlungspflichtigen CPC-Modell namens Google Shopping. Was in den USA bereits am 17. Oktober dieses Jahres realisiert wurde, soll 2013 einen Roll-Out nach Großbritannien, Deutschland, Japan, Italien, Spanien, den Niederlanden, Brasilien, Australien und in die Schweiz erfahren; Österreich soll dabei über den deutschen Account abgedeckt werden.

 

2013 startet der Roll-out von Google Shopping

2013 startet der Roll-out von Google Shopping

Nun wurde bekannt, dass Google eine erste gröbere Umstellung für den 13. Februar 2013 geplant hat, um den Online-Händlern die Anpassung ihrer Kampagnen zu ermöglichen. So werden ab diesem Zeitpunkt Shopping-Anfragen zu visuell übersichtlichen Ergebnissen führen, die als Sponsoring gekennzeichnet werden und dort erscheinen, wo derzeit die Adwords-Anzeigen eingeblendet werden. Die endgültige Umstellung auf das kommerzielle Modell soll sukzessiv bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Advertiser sollten sich allerdings jetzt schon den 13. Februar 2013 rot im Kalender anstreichen. Und um auf Nummer sicher zu gehen, sollten folgende Maßnahmen bereits vor dem anberaumten Stichtag getroffen werden:

  1. Nutzung der derzeitig kostenlosen Product Listing Ads, um Erfahrungen sowohl in der Produktaufbereitung als auch im internen Workflow-Management sammeln zu können.
  2. Gewährleistung einer bestmöglichen Datenaufbereitung, da diese erhebliche Auswirkungen auf Qualität und Relevanz der Listings hat.
  3. Segmentierung der Produkte in bestimmte Cluster: Je detaillierter und granularer die Segmentierungen sind, desto höher sind die Chancen, keine unnötigen Kosten zu generieren.
  4. Berücksichtigung der Performancewerte, die gegebenenfalls bereits in anderen Preissuchmaschinen generiert wurden. Produkte, die als reine Traffic-Bringer fungieren, sollten bei Google Shopping nicht eingesetzt werden.
  5. Verwendung von Produkt-Feeds für das Google Merchant Center, welches wiederum mit Google Adwords verknüpft ist.

 

Das neue Layout der Google Shopping Anzeigen am Beispiel von Paint Ball Guns*

Das neue Layout der Google Shopping Anzeigen am Beispiel von Paint Ball Guns*

Da die Shopping-Ergebnisse ab der Umstellung nicht mehr unter den ersten zehn organischen Treffern gelistet werden, sondern, wie im Screenshot deutlich wird, auf der rechten Seite erscheinen, drängt sich die Frage auf, ob die organischen Rankings wieder an Position gewinnen werden. Dieser Punkt wird sich allerdings erst nach der offiziellen Umstellung endgültig aufklären.

* Bild: Berry Schwartz



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