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News aus der Welt der Partnerschaften: November 2012

“Während in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt im Mobile Advertising auf Apps, Display und Pay-Per-Click-Modellen lag, wurde mobiles Affiliate-Marketing eher stiefmütterlich behandelt.“ So drückte es Neil Ranatunga, Head of Mobile UK and Ireland Tradedoubler, kürzlich aus. Diese Erkenntnis ist die Einleitung des Affiliate-Marketing-Kapitels des kürzlich vom IAB veröffentlichten Handbuchs “The Big Mobile Handbook 2012”. Das Dokument beschäftigt sich mit nahezu allen Aspekten des mobilen Marketingkanals: von der Werbung in mobilen Umfeldern über Abverkauf und Tracking bis zur Integration der Maßnahmen.

 

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Für Advertiser und Affiliates zahlt sich ein starker Zusammenhalt in jedem Fall aus

Für Affiliate-Marketing wird in erster Linie eine Möglichkeit gesehen, sich mit entsprechend vorbereiteten Unternehmen frühzeitig zu etablieren und einen Vorsprung in Sachen Expertise aufzubauen. Dabei sei vor allem wichtig, sich nicht vor neuen Ideen und Herangehensweisen zu scheuen. Realisierbar wäre es in jedem Fall, wenn man folgende Punkte umsetzt:

Mobile Kampagnenziele definieren
Was soll mit den mobilen Aktivitäten erreicht werden? Abverkauf über einen mobilen Shop? Download einer App? Besuch eines Stores? Dem Ziel sollten sich sowohl die Maßnahmen als auch das Trackingkonzept sowie die zugrundeliegenden KPIs unterordnen.

Tracking auf den mobilen Seiten einrichten
Mobile Tracking ist einfacher einzurichten als oft gedacht. Im Grunde unterscheidet es sich nicht vom allgemeinen Affiliate-Tracking. Existieren Abweichungen, so sind diese zumeist auf die Optimierung der Ladezeiten zurückzuführen.

Mobile Seiten auf die Kampagnenziele ausrichten
Da User, die auf einem mobilen Device auf das Angebot zugreifen, häufig bereits stark involviert sind, sollte die Customer Experience auch hier genau auf das Ziel abgestimmt sein. Sollen im M-Shop Verkäufe angekurbelt werden, lenken Hinweise auf einen App-Download gegebenenfalls nur ab. Hier kann eine sinnvolle Trennung der Kampagnen und Oberflächen die Conversion-Raten stark verbessern.

Interne und externe Kommunikation vernetzen
Häufig sind die Units für Mobile in den Unternehmen relativ jung und oftmals noch in der Projektphase. Eine Integration in die gesamte Online-Strategie ist allerdings essentiell, um mit maximaler Effizienz die gesteckten Ziele zu erreichen.

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„So findet ihr schnell und unkompliziert neue Vertriebspartner.“ Ulrich Bartholomäus, Geschäftsführer DACH Affili.net, auf affilinet-inside.de.

Auch Affilinet möchte den Austausch zwischen Publishern und Advertisern vorantreiben und bietet seit Oktober eine neue Funktion, die beiden Seiten Vorteile verspricht. Der „Match Master“ basiert auf einem intelligenten Algorithmus, der Performance- und Branchendaten aus dem Netzwerk auswertet, daraus geeignete Publisher identifiziert und den Advertisern automatisch vorschlägt. Auf die so erhaltenen Empfehlungen geeigneter Publisher kann direkt mit einer Einladung an den Partner reagiert werden. Die Vorschläge sind umfangreich, könnten aber noch stärker Rücksicht auf thematische Häufungen bei stornierten Partnerschaften nehmen. Die wichtige Funktion zur Konfiguration des „Match Masters“ ist etwas versteckt. Im Bereich Konto und dann unter Account-Daten können Sonderfälle aus den Vorschlägen ausgeschlossen werden.

 

Nicht so leicht zu finden: Die Konfiguration des Match Masters

Nicht so leicht zu finden: Die Konfiguration des Match Masters

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„Zanox hat sich in den vergangenen Jahren auch gegen Markttrends hervorragend entwickelt. Philipp Justus hat diese Entwicklung maßgeblich gestaltet.“ (Ralph Büchi, Aufsichtsratchef Zanox)

Philipp Justus, CEO von Zanox, wird das Unternehmen Anfang 2013 verlassen. Er hatte den Posten im März 2010 übernommen. Die Trennung erfolgt „im besten beiderseitigen Einvernehmen“. Bestes beiderseitiges Einvernehmen ist auch das Ziel, das sich Zanox für die Beziehung zwischen Publishern und Advertisern durch die Einführung seines „Marketplace“ auf die Fahnen geschrieben hat. Die endgültige Migration von Advertisern und Publishern auf den Marketplace zum Ende des Jahres 2012 steht nun kurz bevor.

Deshalb ergibt es Sinn, sich (falls noch nicht geschehen) mit dem Interface vertraut zu machen. Die transparente Ausrichtung des Marketplace hat einige Vorteile für beide Marktseiten. Für Werbetreibende wird vor allem der Zugriff auf die Publisher transparenter, für Affiliates bieten sich pro Programm wichtige Informationen zur Bewertung.



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