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SEA-Tipps für die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist bekanntlich die schönste Zeit des Jahres. Damit dies auch für Online-Shop-Betreiber gilt, müssen für die SEA-Kampagnen rund um das Fest der Liebe einige Dinge beachtet werden. Denn diese Zeit ist auch eine der umsatzstärksten, und Google Adwords ist ohne Frage eines der wichtigsten Instrumente zur Umsatzgenerierung. So liegt es auf der Hand, dass zu Weihnachten ein besonderes Augenmerk auf die Kampagnen gelegt werden sollte. Wir haben daher einige einfache Tipps zusammengestellt, um SEA-Kampagnen noch erfolgreicher gestalten zu können.

1. Texte und Keywords saisonal abstimmen

Ein entscheidender Punkt für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft ist die saisonale Abstimmung der eigenen Anzeigen auf die Weihnachtszeit. Denn vor allem Weihnachtsaktionen, -rabatte und –produkte wecken die Aufmerksamkeit des Konsumenten:

Alles Jahre wieder – rechtzeitig an Weihnachts-Keywords denken

Alles Jahre wieder – rechtzeitig an Weihnachts-Keywords denken

Damit auch der Impression Share entsprechend steigt, sollte die Keyword-Basis um weihnachtsspezifische Begriffe erweitert werden. So kann die Abdeckung der Suchanfragen zum Fest verbessert werden. Allerdings sollte man bei vollständig saisonalen Kampagnen daran denken die Laufzeit zu begrenzen, denn nichts ist für den Kunden abschreckender als an Ostern auf Weihnachtsaktionen zu stoßen.

2. Google Remarketing nutzen

In den seltensten Fällen entscheiden potentielle Käufer bereits nach dem ersten Kontakt mit einem für sie interessanten Produkt über den Kauf. Deshalb ist es wichtig, etwaige Kunden auf ihrem Weg zum Kauf nicht zu verlieren. Eine ausgezeichnete Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist das Google Remarketing. Mit Google Remarketing erreicht man potentielle Kunden, die einen Online-Shop bereits vorher aufgesucht haben. Es lassen sich speziell auf diese User zugeschnittene Anzeigen schalten und beispielweise besondere Weihnachtsaktionen anpreisen, wenn sie andere Seiten im Google Display-Netzwerk besuchen. So erfolgsversprechend dieses Modell auch scheint, so sparsam und gezielt sollte es eingesetzt werden. Andernfalls könnten sich potentielle Käufer bedrängt fühlen, was in vielen Fällen zu einem Abbruch des Kaufprozesses führt.

3. Budgetgrenzen im Auge behalten

Traditionell ist der Cyber Monday – welcher dieses Jahr auf den 26. November fällt – der Startschuss für die vorweihnachtliche Verkaufsphase im E-Commerce. Da das Weihnachtsgeschäft für viele Shop-Betreiber eine enorme Bedeutung für den eigenen Umsatz hat, sollten von Zeit zu Zeit sämtliche Budgets kontrolliert und, falls nötig, entsprechend angepasst werden. Denn nichts kann die Weihnachtsfreude mehr trüben, als eine von der Budgetgrenze ausgebremste AdWords-Kampagne.

4. Aufmerksamkeit durch Display- und Mobile-Ads steigern

Im Hinblick auf eine erhöhte Aufmerksamkeit macht es sich durchaus schnell bezahlt, neben den klassischen Google Ads auch Anzeigen im Display- und Mobile-Bereich zu schalten. Visuelle Call-to-Actions helfen dabei, potentielle Kunden an die eigenen Produkte und das eigene Unternehmen zu binden. In der Weihnachtszeit sollten hierfür in erster Linie auf das Weihnachtsgeschäft ausgerichtete Landing-Pages gestaltet werden, die den potentiellen Kunden im besten Fall zum Kauf eines Weihnachtsgeschenkes animieren.

5. Lieferzeit berücksichtigen

Bei der Budgetplanung der Kampagnen sollte im Auge behalten werden, dass eine gewisse Vorlaufzeit zum Online-Kauf der Geschenke nicht unterschritten werden kann. Hier kann es für den User hilfreich sein, die Lieferzeit explizit in den Anzeigentext mit aufzunehmen. Grundsätzlich gilt, dass die Suchanfragen bereits kurz vor dem Fest deutlich abnehmen, da dann – hoffentlich – bereits alle Geschenke für den Gabentisch bereits stehen oder, "Last Second", doch offline gekauft werden müssen. Somit kann man das Budget im Vorfeld ruhig etwas überliefern, da die Nachfrage an den Feiertagen selber in der Regel sehr niedrig ist.

6. Nachweihnachtsgeschäft berücksichtigen

Wer kennt das nicht? Liebevoll gemeinte Weihnachtsgeschenke stoßen beim Beschenkten auf Unverständnis. Aus diesem Grund endet das Weihnachtsgeschäft für Online-Shop-Betreiber nicht schon mit dem 24. Dezember, sondern zieht sich bis ins neue Jahr hinein. So sollten nach der Bescherung auf der einen Seite Umtauschwünsche schnell und unkompliziert abgewickelt werden. Auf der anderen Seite ist es wichtig, die vielen Gutscheinbesitzer zurück auf den Shop zu führen. Gezielte Budget- und Keyword-Anpassungen machen so auch das Nachweihnachtsgeschäft zu einem vollen Erfolg.



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