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Optimales Aufsetzen dynamischer Feedkampagnen (3): Anzeigentexte

Im Dezember 2012 und Januar dieses Jahres wurde bereits das Struktur- und Keyword-Setup dynamischer Feed-Kampagnen beleuchtet. Die Beitragsreihe soll an dieser Stelle mit der Erstellung von Anzeigentexten über Feeds abgeschlossen werden. In den vergangen Beiträgen wurden insbesondere die Vorteile eines feinen Setups vorgestellt. Allerdings lohnt sich die granulare Struktur auch für die Gestaltung spezifischer Anzeigentexte.

 

Nur heute – Wie wird das optimale Anzeigentext-Template erstellt?

Nur heute – Wie wird das optimale Anzeigentext-Template erstellt?

Anzeigen für spezifische Produkte enthalten idealerweise den Produktnamen und die Marke. Diese Informationen befinden sich in der Regel im Feed und können mithilfe von Platzhaltern, die automatisch bei der Erstellung von Anzeigentext-Templates hinterlegt werden, befüllt werden. Wichtig ist hierbei, dass Produktname und Brand ohne ergänzende Angaben in separaten Spalten zu finden sind, damit der Spalteninhalt vom System automatisch in die Texte übertragen werden kann. Neben Informationen zum Produkt spielen auch Preise und Rabatte eine große Rolle. Auch diese Attribute sollten für die Texte hinterlegt werden, wenn sie für den jeweiligen Werbetreibenden geeignet sind. (So definiert sich beispielsweise ein Luxusversender nicht über den Preis. Diese Angabe spielt eine untergeordnete Rolle und kann daher unberücksichtigt bleiben.)

Ein Elektronikhändler könnte eines seiner Templates wie folgt aufbauen: Der Feed-Manager soll hier Produktnamen, Marke, Preis und URL pro Anzeigengruppe über die mit ++ hinterlegten Parameter automatisch aus dem Feed übernehmen.

 

Beispiel-fuer-ein-Anzeigentext-Template-mit-Parametern

Beispiel für ein Anzeigentext-Template mit Parametern

Für das Produkt Samsung Galaxy Tab 2 (Produktname = Galaxy Tab 2; Brand = Samsung) würde sich durch dieses Template folgender Anzeigentext ergeben:

 

Generierter-Anzeigentext

Generierter Anzeigentext

Wenn der Preis über einen Parameter im Anzeigentext-Template hinterlegt wird, kann dieser mindestens täglich aktualisiert werden. Auf den neusten Stand werden aber nicht nur Preise, sondern auch Produkte gebracht. Wenn Produkte nicht mehr verfügbar sind, werden sie automatisch vom System pausiert und bei erneuter Verfügbarkeit reaktiviert. Anzeigentext-Templates können auch für übergeordnete Anzeigengruppen erstellt und mit Preisen versehen werden. So könnte man bei einem Elektronikversender beispielsweise "Laptops ab 300 Euro" bewerben, falls dies der günstigste, verfügbare Preis ist.

Wenn mit Templates gearbeitet wird, ist eine Kontrolle der generierten Anzeigentexte sehr wichtig. Zum einen steht nur eine beschränkte Zeichenanzahl pro Textzeile zur Verfügung (Überschrift: 25 Zeichen, Beschreibungszeilen: je 35 Zeichen), zum anderen muss geprüft werden, ob die Texte sinnvoll sind.
Es gibt Feed-Tools, die in der Lage sind, Texte selbstständig zu kürzen. So können beispielsweise Satzzeichen oder der Brandname entfernt werden, wenn eine Textzeile durch diese Information zu lang wird. Allerdings muss auch immer ein SEA-Manager prüfen, ob die Texte gut klingen und sie gegebenenfalls umformulieren. Trotzdem kann viel Zeit durch die toolseitige Voraberstellung gespart werden.

Wie auch bei herkömmlichen Search-Kampagnen empfiehlt es sich, hier mit mehreren Textvarianten zu arbeiten, also mindestens zwei bis drei Templates zu hinterlegen. Es gibt Systeme, die empfehlen, einen allgemeinen, statischen Text zu hinterlegen. Dieser soll einspringen, wenn für ein Produkt durch die Ausführung des Templates zu lange Texte erstellt werden, welche die Suchmaschinen nicht annehmen. Dies bedeutet allerdings, dass der Text nicht zum Produkt passt, weshalb von dieser Einstellung abgesehen werden sollte. Der bessere Weg ist, dass der SEA-Manager Informationen zu einem Text bekommt, damit er diesen prüfen, anpassen und das Produkt live stellen kann.

Diese Beitragsreihe sollte Advertisern vor Augen führen, dass sich eine intensive Auseinandersetzung mit dynamischen Feedkampagnen lohnt. Sie ermöglichen eine vollständige Abdeckung der Produktpalette bei geringem Arbeitsaufwand und erhöhter Effizienz. Die dadurch optimierte Sichtbarkeit in den Suchmaschinen wirkt sich positiv auf Website-Traffic und Abverkaufszahlen aus: ein unschlagbares Argument für alle Shop-Betreiber.



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