• deutsch
  • english

Willkommen im Internet: Value-Based-Marketing

In den vergangenen Blogbeiträgen wurde verstärkt die effiziente Allokation von Marketingbudgets behandelt. Mit der individuellen Attribuierung von Werbemaßnahmen hat QUISMA eine Methode entwickelt, um Budgets in den Online-Marketing-Kanälen effizient zu verteilen. In vorherigen Überlegungen lag der Fokus auf der Cost-per-Conversion, welche für Advertiser in den meisten Fällen die einzige Entscheidungsgrundlage bildet. Das mag verständlich sein, kann allerdings zu einem Trugschluss führen. Oft wird deutlich, dass sich der Wertbeitrag eines Kunden erst nach der Bestellung herauskristallisiert. Dies sollte bei der Evaluation der Werbeaktivitäten berücksichtigt werden.

 

Value-Based-Marketing ist in der Online-Welt angekommen

Value-Based-Marketing ist in der Online-Welt angekommen

Der Wertbeitrag eines Kunden ergibt sich aus dem gesamten Kundenlebenszyklus. Für Advertiser macht es demnach Sinn, den Kunden in die Allokationsstrategie mit einzubeziehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC „Der Kunde wird wieder König“ hervor. Auch im Internet stellt der Service das zentrale Kaufargument dar. Kunden entscheiden sich aus Bequemlichkeit und wegen des angebotenen Services für das World Wide Web.

Digitale Technologien eröffnen Advertisern neue Perspektiven und Möglichkeiten, Kunden mit in die Allokationsstrategie einzubinden. In Zeiten von Big-Data und Analytics sollten Online-Shops es als Pflicht erachten, den gesamten Kundenlebenszyklus zu dokumentieren, ein Kundenscoring zu erstellen und die Kunden zu segmentieren. Je mehr Informationen vorliegen, desto besser können Bestandskunden, potenzielle Neukunden und weitere Kundengruppen zukünftig mit relevanten Botschaften angesprochen werden. Unter anderem können folgende Erkenntnisse aus den Daten gewonnen werden: Welche SEA-Keywords führen zu Kundensegmenten, die besonders profitabel oder nicht profitabel sind? Welche Display-Platzierungen führen zu einem besonders hohen Kundenscoring? Über welche Publisher wurden die wertvollsten Kundengruppen gewonnen?

Somit ist klar: Auch im Internet hat die reine Kostenorientierung ausgedient; das sogenannte Value-Based-Marketing ist angekommen. Deshalb sollte ein Conversion-Anstieg nicht das alleinige Ziel sein. Stattdessen sollten Advertiser versuchen, den Anteil von wertvollen Kundensegmenten zu erhöhen. Die Implikation für die Conversion Attribution ist demnach: Eine Aussteuerung der Werbebudgets zur Maximierung des Kundenscorings und des Kundenwertes.



Schreibe einen Kommentar





Erforderliche Felder sind mit (*) markiert.