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Ein Schlüssel zum lokalen Targeting: der Google Keyword-Planer

Wie schon lange von Google angekündigt, wurde das allseits beliebte Keyword-Tool nun endgültig eingestellt. Von jetzt an sind das Abfragen von Keywords sowie das Recherchieren nach Keyword-Ideen und -potenzialen ausschließlich mit einem aktivem Adwords-Konto durchführbar. Grundsätzlich sind vier wesentliche Unterschiede zwischen dem bisherigen Keyword-Tool und dem neuen Keyword-Planer zu beachten.

Ein Schlüssel zum lokalen Targeting: Zielgruppen auch auf Stadtebene ansprechen

Ein Schlüssel zum lokalen Targeting: Zielgruppen auch auf Stadtebene ansprechen

Die Neuerung vereint die Funktionen des Keyword-Tools und des sogenannten "Traffic Estimators", um Werbetreibenden die Planung von Suchkampagnen zu erleichtern. Laut Google ist der Planer besonders für Einsteiger hilfreich, um die Erstellung von Suchkampagnen zu steuern.

Die bisherigen Funktionen „Monatliche lokale Suchanfragen“ und die Spalte „Monatliche globale Suchanfragen“ wurden zusammengefasst und ergeben nun den Wert „Monatliche durchschnittliche Suchanfragen“. Zukünftig können diese beiden wichtigen Metriken nicht mehr separat abgefragt werden. Zudem wird auch nicht unterschieden, ob Suchanfragen über mobile Endgeräte oder einen PC getätigt wurden. Letztendlich führt dies beim Suchvolumen zu deutlich höheren Ergebnissen.

Was die CPCs angeht, sind im Vergleich zu vorher laut Google die neuen Werte der Klickpreise in der Spalte „Durchschnittliche CPC“ wesentlich exakter. Anders als bei der bisherigen Begrenzung der Länder- und Sprachregionen ist es nun möglich, Gebiete bis auf Stadtebene einzugrenzen. Dadurch können Suchwort-Kampagnen noch zielgruppenspezifischer gestaltet werden.

https://adwords.google.com/

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Wie funktionieren Keyword-Analysen mit dem neuen Planer?

Im Adwords-Konto ist der Keyword-Planer unter dem Punkt „Tools und Analysen“ zu finden. Die nächsten Schritte sollen zeigen, wie das Tool künftig bei der Keyword-Recherche und zur Erstellung von Analysen genutzt werden kann.

https://adwords.google.com/

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Der Reiter „Keywords eingeben oder hochladen, um deren Leistung zu ermitteln“ sollte ausgewählt werden, wenn bestimmte Schlagworte bereits feststehen und man einen Einblick in das Suchvolumen dieser Begriffe erhalten möchte. Im nächsten Schritt können im ersten Feld Keywords zur Analyse eingefügt werden. Details wie Land, Sprache etc. sind oft schon eingestellt, eine Kontrolle schadet aber trotzdem nicht. Es sollten die Regionen und Sprachen bestimmt werden, in denen die Website beworben werden soll.

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Die nächste Ansicht beinhaltet den Reiter „Anzeigengruppen-Ideen“ und „Keyword-Ideen“:

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Der Punkt Keyword-Ideen enthält das gewünschte Keyword und zusätzlich weitere themenrelevante Keyword-Kombinationen:

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Über den kleinen Pfeil in der Keywordzeile können die zusätzlich gewonnen Keyword-Ideen zum persönlichen Plan hinzugefügt werden:

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Fährt man mit dem Mauszeiger über das kleine Diagramm, erscheint direkt eine Grafik mit der Entwicklung des Keywords in den letzten 12 Monaten.

Fazit:

Die Bedienung des Google Keyword-Planers ist für Anfänger und ungeübte Nutzer deutlich einfacher geworden. Außerdem zahlen sich die Verbesserungen im regionalen Targeting aus, bei dem nun nicht mehr nur einzelne Länder, sondern auch Regionen oder Städte ausgewählt werden können. Vor allem im Bereich Local SEO entstehen bemerkenswerte Vorteile bei der Lokalisierung der Zielgebiete. Außerdem können über den Upload von CSV-Dateien bis zu 10.000 Keywords abgefragt werden. Ein Nachteil ist allerdings, dass der Keyword-Planer weniger Auswahlmöglichkeiten im Bereich Filter und Einstellungen bietet. Die globalen und lokalen Suchtrends können nur noch über mehrere Schritte abgerufen und Mobile-Suchvolumina nicht mehr getrennt von PC-Suchvolumina angezeigt werden. Somit spiegeln die Ergebnisse nur die zusammengefassten Daten aller Geräte wider.



2 Kommentare

  1. Moritz sagt:

    Jaja, da stimme ich dir schon zu.
    Google baut blackboxes wo’s nur geht! Da blieb über kurz oder lang auch der Traffic-Estimator nicht aus…
    Danke Alexander, Guter Post > weitergeschickt! 😉

    Lieben Gruß, Moritz

  2. Martin sagt:

    Hallo Alexander,

    danke für diese hilfreiche Step-by-Step-Anleitung! Ich hab auch einen kleinen Guide verfasst für Webmaster, die einfach mal schnell abchecken wollen, welches von mehreren Keywords lohnender ist, z. B. Spielzeug vs. Spielwaren:

    Eine kleine Ergänzung noch: Wer neben das Diagramm-Icon links neben der Spalte „Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat“ klickt, erhält eine Anzeige der Suchvolumina der letzten 12 Monate. So lassen sich wunderbar Saisonalitäten identifizieren (dafür musste man bisher Google Trends bemühen).


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