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YouTube TrueView InSearch – So erreichen Sie die Richtigen

Werbetreibende können seit einiger Zeit von im Vergleich zu AdWords guten Klickraten der TrueView-Kampagnen auf YouTube profitieren, die zudem günstige Costs per View bei enormer Reichweite ermöglichen - YouTube ist mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. In einem Artikel vom Januar wurden bereits Kampagnen mit InStream besprochen, hier soll nun auf InSearch-Kampagnen eingegangen werden.

Zielgruppen ohne Magie erreichen mit YouTube TrueView InSearch

Zielgruppen ohne Magie erreichen mit YouTube TrueView InSearch

Google bietet auf seiner Videoplattform verschiedene Formate an, mit welchen Video-Werbemittel die Zielgruppe erreichen können. Bei allen TrueView-Formaten zahlt der Werbetreibende im Gegensatz zu Festplatzierungen nicht für Impressionen, sondern nur, wenn sich der User das zu bewerbende Video auch wirklich ansieht. Damit gewährleistet Google, dass User nur für sie relevante Spots sehen und Werbetreibende im Umkehrschluss interessierte User und potentielle Kunden ansprechen, zumal alle YouTube-Formate zusätzlich eine demographische Ausrichtung nach Alter und Geschlecht ermöglichen, die Streuverluste weiter minimiert.

Neben den TrueView InStream-Anzeigen, die in der Regel als Pre-Rolls (aber auch als Mid- und Post-Rolls) geschaltet werden, fällt auch bei TrueView InSearch-Anzeigen nur dann ein Cost per View an, wenn sich Nutzer für das Beworbene interessieren. Dies bedeutet, dass sie eigenständig auf eine Anzeige klicken. Diese erscheint analog zu einer herkömmlichen Google Suchergebnisseite über- oder unterhalb der Treffer. Dementsprechend eignet sich das Keyword Targeting für eine sehr qualifizierte Zielgruppe in diesem Anzeigenformat am besten. Dabei gilt es zu beachten, dass sich das Suchverhalten auf YouTube von dem auf Google unterscheidet und man Keywords aus AdWords- Kampagnen nicht einfach übernehmen sollte. Bei YouTube dominieren generische Suchbegriffe, da der Benutzer in der Regel entweder Unterhaltung oder ein Tutorial sucht. Diese generischen Keywords sind in der Regel 60 bis 90 Prozent günstiger als ihre Pendants in den AdWords- Kampagnen, wie es Vergleiche aus dem Bereich Mode zeigen. Neben Keywords kann für InSearch zusätzlich auch das Interessen- und/oder Kategorien-Targeting eingesetzt werden, wofür Google eine breit gefächerte Liste zur Auswahl stellt.

Soll die YouTube-Kampagne Traffic für die eigene (externe) Website generieren, bieten sich zunächst die Formate TrueView InStream und InDisplay an, bei denen der User durch einen Klick in das Video auf die gewünschte Website geleitet wird. Diese Möglichkeit bietet TrueView InSearch zwar nicht, allerdings empfiehlt es sich, das für die Kampagne vorgesehene AdWords-Konto mit dem entsprechendem YouTube-Kanal (falls vorhanden) zu verknüpfen. Damit lassen sich nicht nur Kampagnendaten innerhalb des Channels einsehen, sondern auch sogenannte „Call-to-action overlays“ anlegen. Diese aktivierenden Textanzeigen legen sich über das Video und ermöglichen so kostenlose, auf die eigene Website führende Klicks im TrueView InSearch Format.

Bei Verwendung des für das jeweilige Werbeziel passenden Formates sowie einer relevanten Targeting-Einstellung steht einer kostengünstigen, effektiven und reichweitenstarken Erweiterung der SEA- Kampagnen durch TrueView InSearch nichts mehr im Wege.



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