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Google Zertifizierte Händler – Gehen Sie auf Nummer sicher!

Durch das Wachstum im Bereich E-Commerce haben sich die Geschäftsmodelle in den letzten Jahren stark verändert. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) prognostiziert bis 2015 einen Anstieg des Gesamtumsatzes auf knapp 41,2 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr geht der Verband von einem Umsatzvolumen in Höhe von 25,5 Milliarden Euro aus und in den kommenden vier Jahren soll der Markt jährlich um rund 13 Prozent wachsen.

Sicherheit ist wichtig beim Online-Einkauf, das weiß auch Google

Sicherheit ist wichtig beim Online-Einkauf, das weiß auch Google

Für Onlinehändler wird es daher immer wichtiger, mit dem stetigen Wachstum und den neuesten Innovationen Schritt zu halten, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine der wichtigsten Herausforderungen wird sein, die Kunden an sich zu binden und ihnen eine attraktive Shopping-Umgebung zu bieten. Kleinere und mittelständische Unternehmen haben dabei oftmals Schwierigkeiten, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen, die bei den Usern bereits bekannt sind. Sie müssen sich die Chance, ihre Vertrauenswürdigkeit und Seriosität unter Beweis stellen zu können, hart erkämpfen. Eine Lösungsmöglichkeit für dieses Problem bietet Google mit dem neu eingeführten Programm „Google Zertifizierte Händler“ an.

So wird das Google-Zertifikat auf einer Shopseite dargestellt. Quelle: fahrrad.de

So wird das Google-Zertifikat auf einer Shopseite dargestellt. Quelle: fahrrad.de

Ähnlich wie Trust-Elemente soll das „Google Zertifizierte Händler"-Zertifikat das Vertrauen von potentiellen Kunden in die Shop-Seite steigern und sie so letztlich vom Kauf überzeugen. Derzeit wird das Format in sieben ausgewählten deutschen Online-Shops getestet. Dem Shopbetreiber stehen verschiedene Kategorien, wie z. B. „Kundenservice“ oder „Versand“ zur Verfügung, in denen er sehr gute Leistungen nachweisen muss. Die Zertifizierung ist kostenlos, doch die Anforderungen, die ein Händler erfüllen muss, um das Siegel in seinem Shop anzeigen zu dürfen, sind hoch. Zum Beispiel wird folgendes gefordert:

• Mindestens 200 versendete Bestellungen in den letzten 28 Tagen.
• Bei maximal einer von 5.000 Bestellungen darf eine Beschwerde an Google gestellt werden.
• Mindestens 90% der Bestellungen müssen pünktlich versendet werden.

Das Zertifikat im Überblick

Das Zertifikat im Überblick

Die Einhaltung dieser Anforderungen wird regelmäßig durch Google überprüft. Sollten diese nicht mehr erfüllt werden, deaktiviert Google den entsprechenden JavaScript-Code und das Siegel wird nicht mehr im Shop angezeigt.

Für den Shop-Betreiber bietet die Google-Zertifizierung eine gute Möglichkeit, Kunden vom Kauf auf ihrer Seite zu überzeugen und somit den Umsatz nachhaltig zu steigern. Der Kunde wiederum erhält auf einen Blick Informationen zur Sicherheit des Shops und der Qualität des Kundenservice, was ein Gefühl von Sicherheit beim Online-Einkauf schafft. Im Falle von Problemen bei einem Kaufabschluss garantiert Google bis zu einem Wert von 1.000 Euro einen kostenlosen Käuferschutz.

Das Google-Siegel bestätigt, dass der Händler die Ware pünktlich verschickt und dass eventuell auftretende Probleme schnell behoben werden können. Da der Shop an sich von Google nicht geprüft wird, kann das Google-Zertifikat nicht mit herkömmlichen Gütesiegeln verglichen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die deutschen Nutzer schnell Vertrauen zu dem neuen Siegel aufbauen werden, und ob es an den Erfolg in den USA anschließen kann.



2 Kommentare

  1. Hallo Marc,

    wenn du auf fahrrad.de unten rechts über das Google Logo fährst, taucht die gesamte Info-Box auf. Ich hab eben noch mal geschaut, das Logo ist noch enthalten. Weitere Infos zum aktuellen Stand, bzw. wie es hier in Deutschland weiter geht, haben wir noch keine.

  2. Marc sagt:

    Hallo Felicitas! Vielen Dank für Deinen Artikel!

    „deaktiviert Google den entsprechenden JavaScript-Code und das Siegel wird nicht mehr im Shop angezeigt“ – aktuell kann ich bei fahrrad.de nicht mehr sehen was auf Deinem Screenshot zu sehen ist.
    Da das Programm ja aber noch in seiner Testphase ist gehe ich jetzt mal nicht davon aus, dass es am Service des Unternehmens liegt 😉

    Weißt Du etwas über den aktuellen Testlauf und/oder auch über einen offiziellen Start hierzulande?


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