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Die Zukunft des Einkaufens: Google Shopping

Obwohl die Onlinewelt eine zunehmend dominantere Position im alltäglichen Leben einnimmt, werden laut einer Studie von eMarketer immer noch neun von zehn Verkäufen offline und vor Ort abgewickelt. Faktoren, wie die Möglichkeit ein Produkt „live“ zu erleben und im Laden mit anderen Artikeln zu vergleichen, sind nicht zu unterschätzen. Zudem haben Kunden mit Verkäufern direkte Ansprechpartner, falls eine spezielle Beratung oder persönlicher Service benötigt werden.

Leichtere Produktauswahl beim Online-Shopping?

Leichtere Produktauswahl beim Online-Shopping?

Dennoch ist nicht abzustreiten, dass komplementär zum stationären Kauf immer mehr Dinge online erledigt werden können. Laut Google verwenden rund zwei Drittel aller Smartphone-User ihr Endgerät, um im Internet weitere Informationen zu bestimmten Produkten zu recherchieren. Etwa die Hälfte aller Nutzer verwendet die Suche in Verbindung mit der Ortungsfunktion – um noch gezieltere und bessere Ergebnisse zu erhalten. Rund ein Drittel der Suchvorgänge führt am Ende tatsächlich zu Käufen in stationären Geschäften.

Google hat diesen Trend früh erkannt und präsentiert sich als der digitale Shopping-Assistent. „Google Shopping“ stellt eine gute Übersicht verschiedener Anbieter zur Verfügung und erlaubt zudem zahlreiche Vergleichs- und Filtermöglichkeiten. Elektronische Produkte können nach ihren Unterkategorien gefiltert werden oder es werden aufwändige 3-D-Bilder von Produkten angeboten. In den Suchergebnissen werden zusätzlich ähnliche Produkte, die für den Kunden von Interesse sein könnten, aufgelistet.

Des Weiteren kann der Konsument mit „Google Shopping“ Gesuchtes mit Hilfe von Google Maps in seinem Umkreis finden. Startet ein User beispielsweise eine Suchanfrage nach „Ralph Lauren T-Shirt“, wird neben der Möglichkeit der Online-Bestellung eine Verkaufsstelle in der Nähe des Suchenden aufgezeigt, welches das Produkt stationär anbietet.

Auch die Wahl des richtigen Verkäufers ist ein weiteres wichtiges Kriterium, das Google derzeit zu verbessern versucht. Hierzu wurde das sogenannte „Google Certified & Protected-Siegel“ eingeführt. Dieses Zertifikat wird nur an Verkäufer vergeben, die bestimmte Serviceangebote für den Kunden garantieren können. Hierunter fallen unter anderem eine pünktliche und schnelle Lieferung oder die unkomplizierte und einwandfreie Abwicklung von Retouren.

Um eine weitere Vereinfachung des Kaufprozesses zu erreichen, führte Google außerdem das „Wallet Instant Buy“-System ein. Hierbei kann ein Kunde seine Zahlungsdaten in der Cloud hinterlegen, um diese nicht bei jedem Kauf von neuem eingeben zu müssen. Bei der Bezahlung in einem Online-Shop wird im Check-Out-Prozess dann ein Button „Mit Google bezahlen“ eingebaut. Wird er vom User gedrückt, werden alle für den Kauf notwendigen Informationen eingefügt und so der Check-Out-Vorgang deutlich verkürzt. Durch dieses neue Tool soll die große Anzahl an Kaufvorgängen, die während des Kaufabschlusses abgebrochen werden, minimiert werden.

Ansicht des neuen Google Bezahlbuttons

Ansicht des neuen Google Bezahlbuttons

Kurze Innovationszyklen machen es Shop-Betreibern schwierig, stets am Ball zu bleiben. Gerade im Bereich „Google Shopping“ bedarf es langjähriger Expertise sowie spezieller Tools zur Feed-Optimierung und Datenauswertung, um ein optimales Ergebnis für den eigenen Shop zu erzielen.



1 Kommentar

  1. Steinberger Gisela sagt:

    Ein interessanter Artikel.


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