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Google Produkt Updates: Die Google Devise lautet Mobile-First!

Seit dem Google Performance Summit am 24.05.2016 ist offiziell bekannt dass Google die „grösste AdWords-Veränderung seit 15 Jahren“ vorgenommen hat.

Die steigenden Mobile-Suchanfragen und die fehlende Konsistenz zwischen den Endgeräten, löste bei Google ein Umdenken aus. Die erste Änderung kam vor einigen Monaten, als Google die Anzeigen auf der rechten Seite eingestellt hat. Aber das sollte nur der Anfang der „grössten Veränderung“ sein.

Zusätzlich zu diesen Anzeigenänderungen wird Google neue DisplayAds anbieten, das Bidding verändern, lokale Suchanfragen bei Google Maps und Google.com erweitern, das Store Visits Measurement optimieren und sowohl Adwords als auch Analytics bekommen ein neues Design.

Im Folgenden werden die wichtigsten Veränderungen, die noch in diesem Jahr stattfinden sollen, auf einen Blick dargestellt:

Expanded Text Ads

Zukunftsweisend sind die neuen Expanded Text Ads, die den Kunden mehr Platz bieten um sich potentiellen Interessenten zu präsentieren. Die neuen Anzeigen verfügen über zwei Headlines mit jeweils 30 Zeichen und einer Description Line mit künftig 80 Zeichen. Auch die Display URL wird sich mit dem AdWords Update verändern. Nach dem Update wird die Domain automatisch von der finalen URL extrahiert und der Anzeige hinzugefügt. Damit soll sichergestellt werden, dass beispielsweise auch bei Tippfehlern immer auf die richtige Landingpage verlinkt wird. Bei Nicht-Übereinstimmung von Display, finaler URL und Landing Page verschwindet die Anzeige. Der Launch der Expanded Text Ads findet voraussichtlich ab Q3 2016 statt.

Responsive Display Ads

Darüber hinaus soll es auch Veränderungen für das Google Display Network (GDN) geben. Das neue Native-Advertising-Inventar soll voraussichtlich ab dem Q3/Q4 dieses Jahres freigeschaltet werden und betrifft die Erstellung von GDN-Anzeigen. Werbungstreibende müssen zukünftig nur noch eine Headline, Beschreibung, ein Bild und eine URL angeben und Google kreiert die responsiven und nativen Ads automatisiert. Zudem gab Google bekannt, dass das GDN vergrößert werden soll.

Endgeräte Bid Adjustments

Google plant auch das Bidding zu verändern mit dem Ziel, Marketers mehr Kontrolle und Flexibilität über die Gebote auf verschiedenen Endgeräten zu geben. Deshalb wird es künftig individuelle Anpassungen für die Gebote geben, je nachdem ob die Anzeige auf einem Smartphone, einem Tablet oder einem Desktop-Computer geklickt wird. Mit dem neuen Bid Adjustment können Werbungtreibende selbst anpassen, welches Endgerät für ihr Produkt den meisten Wert hat und dementsprechend höhere Gebote abgeben. Werbungstreibende werden die Möglichkeit bekommen ein Keyword anzugeben, das mit einem bestimmten Endgerät fest verbunden ist. Auch die Bandbreite, in der Gebote abgegeben werden können, wird um bis zu 900 Prozent vergrößert. Das Endgeräte Bid Adjustment wird voraussichtlich noch dieses Jahr ab Q3 verfügbar sein.

Lokale Suchanzeigen

Auf dem diesjährigen Google Performance Summit stellte Google zudem neue Local Search Ads auf Google Maps und Google.com vor. Mit den neuen Formaten wird mehr Branding und Anpassung möglich sein. Zum Beispiel wird es neue Promoted Pins geben, die User auf ihrer Route bei Google Maps angezeigt werden und die auch aktuelle Angebote und Inventarlisten enthalten. Auch die lokalen Business-Websites bekommen einen neuen Look. So sollen neue Angebote oder Promotions direkt sichtbar sein, ohne dass der User auf eine Anzeige klicken muss. Die neuen Lokalen Suchanzeigen wird Google noch im Laufe dieses Jahres zur Verfügung stellen.

GDN Cross-Exchange for Remarketing

Für AdWords Remarketing Kampagnen ist es bereits möglich neben dem GDN Inventar auch auf Inventar anderer Exchanges ausgespielt zu werden.

Measurement

Google bezeichnete AdWords als den größten Omnichannel Measurement Provider der Welt. Mit dem Google Store Visits sollen lokale Händler die Möglichkeit bekommen, zu messen ob ein User, der zuvor die Anzeige auf einem mobilen Gerät gesehen hat, den Laden tatsächlich betreten hat. Aktuell liegt die Genauigkeit bei etwa 99 Prozent und soll durch den Einsatz von Beacons weiter verbessert werden. Der Rollout findet im Laufe des Jahres 2016 statt.

Redesign AdWords und Analytics Suite

Die größte AdWords Veränderung seit über 15 Jahren wird vor Allem die Benutzeroberflächen von Analytics und AdWords betreffen. Das genaue Ausmaß der Veränderungen gab Google bisher noch nicht bekannt, sicher ist jedoch, dass diese zu einer Effizienzsteigerung für die Nutzer führen wird.
Wann das neue AdWords tatsächlich zur Verfügung stehen wird ist noch unklar, jedoch wird es im Laufe des Jahres mehrere Beta-Phasen geben. Das neue Analytics, jetzt Analytics 360, wurde in den USA bereits in Form einer bezahlten Beta ausgerollt. Das neue Analytics 360 bietet unter anderem eine verbesserte und stark vereinfachte Reporting-Erstellung. Die Migration des Redesign findet zwischen Q3 2016 und Q1 2017 statt.



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