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Dynamic Search Ads: CPC um 27% verbessert

Die dynamischen Suchkampagnen, sogenannte Dynamic Search Ads (DSA) gibt es bei Google bereits seit einigen Jahren. Diese haben sich im Laufe der Zeit qualitativ stark weiterentwickelt, so dass sich der Einsatz von Dynamic Search Ads bei ausgewählten Verticals, insbesondere im Retailbereich auf jeden Fall lohnt!

 

Dynamic Search Ads (DSA)

Dynamic Search Ads basieren auf Google's Technologien zum Crawlen von organischen Webinhalten

Was sind Dynamic Search Ads?

Dynamic Search Ads sind eine Art von Suchkampagnen („Nur Suchnetzwerk“), bei der Google die Anzeigen automatisch auf Grundlage der Websiteinhalte ausspielt. Das Ganze funktioniert auf Basis der Google's Technologien zum Crawlen von organischen Webinhalten.

Es stehen einem hierbei verschiedene Ausrichtungsebenen zur Verfügung:

  • Empfohlene Zielkategorien für meine Website Google schlägt Kategorisierungen auf Basis der getargeten Website vor
  • Auf alle Webseiten ausrichten Google richtet auf alle Unterseiten der eingegebenen Websites aus
  • Auf bestimmte Webseiten ausrichten Es können individuelle Unterseiten angegeben werden, die beim Crawling einbezogen werden

Beispiel für eine dynamische Suchanzeige:

 

Beispiel für eine dynamische Suchanzeige

Beispiel für eine dynamische Suchanzeige

Unterschiede zu regulären Suchkampagnen:

Im Vergleich zu regulären Suchkampagnen, werden bei DSA keine Keywords eingebucht, sondern dynamische Anzeigenziele hinterlegt. Des Weiteren wird der Anzeigentitel von Google dynamisch auf Basis des Suchbegriffs und des Websiteinhalts generiert. Es muss auch keine finale URL angegeben werden, denn Google wählt als Zielseite die Landingpage aus, bei der das beste Matching zum Suchbegriff gewährleistet ist.

Bei dynamischen Kampagnen kann man, wie auch bei regulären Suchkampagnen, alle Anzeigenerweiterungen von Google nutzen! Was die Optimierung der Kampagnen anbelangt, so kann und sollte man selbstverständlich auch mit Negatives arbeiten.
Nur die CPC-Optimierung funktioniert etwas anders: hier werden CPCs nicht auf Keyword Level gesetzt, sondern pro Anzeigenziel definiert.

Die Kampagne wird über den Untertypen „Dynamische Suchanzeigen“ erstellt:

Kampagneerstellung „Dynamische Suchanzeigen“

Kampagneerstellung „Dynamische Suchanzeigen“

Pro und Kontra:

+ Einfache und schnelle Kampagnen-Erstellung
+ Inkrementellen Traffic über Suchbegriffe, die über reguläres Setup nicht abgedeckt sind
+ Abschöpfung von neuen, relevanten Keywords
+ Verschiedene Ausrichtungsarten möglich (auf die ganze Website, auf einzelne Unterseiten, nach Kategorien)
+ Einsicht der Suchbegriffe

- Kein Qualitätsfaktor einsehbar
- Tägliches Monitoring der Suchbegriffe notwendig
- Anzeigen werden auch auf Falschschreibweisen von gebuchten Negatives ausgeliefert

Erfahrungswerte je Branche

Wir haben die dynamischen Suchkampagnen in verschiedenen Branchen getestet und möchten einen kleinen Einblick in die Performance geben.

Ein Test fand bei einem unserer Kunden aus dem Retail statt. Nach Start der DSA wurden die geeigneten Suchanfragen die darüber generiert wurden, in eigene Suchkampagnen ausgelagert. Vergleicht man die Performance zwischen DSA und regulärer Suchkampagne, zeigt sich, dass die dynamischen Anzeigen zwar eine um -42% niedrigere CTR hatten, allerdings um 27% günstiger im CPC waren.

Der Kampagnentyp wurde auch in der Versicherungsbranche getestet. Hier zeigt sich ein etwas anderes Bild. So hatten die dynamischen Suchkampagnen im Vergleich zu den regulären Kampagnen sowohl eine höhere CTR, als auch einen günstigeren CPC.

Ein Test im Energiesektor, ebenso wie für einen Mandanten aus dem B2B-Bereich, brachte hingegen nahezu kein Suchvolumen. Dies ist wohl auf das verhältnismäßig schmale Produktportfolio zurückzuführen.

Unser Fazit zu dynamischen Suchkampagnen

Es lohnt sich auf jeden Fall, Dynamic Search Ads von Google zu testen!

Das automatische Matching durch Google funktioniert sehr gut, was zu einer hochwertigen Anzeige führt, die auf passende Begrifflichkeiten ausgespielt wird und auf die passende Ziel-Seite verlinkt.

Wir empfehlen, den Kampagnentyp dafür zu nutzen, um relevante Keywords abzuschöpfen, die über die regulären Suchkampagnen bis dato nicht abgedeckt sind. Dynamic Search Ads sind daher als eine Art „Auffangbecken“ zu sehen, mit dem langfristigen Ziel, alle darüber generierten Keywords in reguläre Suchkampagnen auszulagern.

Aus diesem Grund sollte man immer alle bereits eingebuchten Keywords in den dynamischen Kampagnen negieren. Google bietet zusätzlich die Möglichkeit, mit negativen Anzeigenzielen zu arbeiten. Heißt also: alle irrelevanten Unterseiten können auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene ausgeschlossen werden.

Abschließend möchten wir noch mal auf unsere Erfahrungswerte verweisen.
Hier zeigt sich, dass es stark abhängig von der Branche und dem Inhalt der Website ist, ob man mit seinen dynamischen Anzeigen ausgespielt wird. Je umfangreicher das Produktportfolio und der Content der Seite sind, desto mehr Suchvolumen erzielt man in der Regel.

Testen sollte man den Kampagnentyp im Zweifel aber für jede Website in jedem beliebigen Vertical!



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